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Xinjiang ist die Kurzform für
die Autonome Uygurische Region Xinjiang, die
im Nordwesten von China gelegen ist. Diese
erstreckt sich über eine Fläche von 1650257
km2 und ist ein weites, dünn
besiedeltes Gebiet, das ein Sechstel des
nationalen Territoriums einnimmt.
Xinjiang ist mit der
Gansu und Qinghai Provinz im Osten und Tibet
im Süden benachbart. Die Nachbarländer sind
Tadschikistan, Kasachstan und Kirgisien im
Westen und Norden, die Mongolei im Nordosten
und Pakistan, Afghanistan und Indien im
Südwesten.
Die Hauptstadt ist Urumqi, andere
bedeutende Städte sind die Turpan Präfektur,
die Kashgar Präfektur, die Hotan (Hetian)
Präfektur, die Aksu Präfektur etc.
In alten
Zeiten führte die berühmte Seidenstraße
durch diese Gegend.
Im Norden befindet sich der Altai Berg, der
Tian Shan Berg liegt in der Regionsmitte und
der Kunlun Berg, der Kala Kunlun Berg und
die Arjin Gebirgszüge erstecken sich im
Süden. Der Tian Shan Berg gilt als Symbol
Xinjiangs und ist im Mittelgebiet der Region
gelegen, die aus zwei Becken besteht: Das
Tarim-Becken, eine weitläufige Wüste gen
Süden und das Dzungaria-Becken im Norden.
Xinjiang stellt ein multireligiöses Gebiet
verschiedener Minderheiten dar. Es finden
sich Islam, Lamaismus, Buddhismus,
Christentum, Katholizismus, Östliche
Orthodoxie und Shamanismus. Der Islam ist
vorherrschend und hat wesentlichen Einfluss
auf das gesellschaftliche Leben, denn mehr
als 10 Minderheiten wie die Uyguren,
Kasachen, Hui, Kirgisen, Tadschiken,
Usbeken, Tatar, Sala, Dongxiang, Bao’an
glauben nicht an den Islam, die aber den
Grossteil der Bevölkerung ausmachen. Die
meisten Menschen sind an den Rändern des
Dzungaria- und des Tarim-Beckens
angesiedelt.
Xinjiang ist reich an natürlichen Ressourcen
und besitzt nicht nur ein hohes
Energierohstoffvorkommen an Mineralien,
Kohle, Erdöl und Erdgas, sondern verfügt
auch über Getreide-, Baumwoll- und
Textilanlagen. Weizen, Mais und Schalenreis
sind die regionalen Hauptfeldfrüchte.
Das
Klima im Ili Tal gilt als gemässigt, reich
an Regen und fruchtbar, ideal um Schalenreis
und Weizen anzubauen, welches Ili als
“Getreidespeicher Xinjiangs” bekannt gemacht
hat.
Die industriellen Feldfrüchte rühmen
sich grosser Vielfalt. Als Hauptprodukte
gelten Baumwolle, Pflanzenöl, Zuckerrüben,
Hanf, Tabakblätter, Medizinrohstoffe,
Seidenraupenbaumwolle usw.. Besonders die
Baumwolle ist wegen ihrer herausragenden
Qualität im ganzen Land berühmt. Desweiteren
wurden 138 Mineralienarten in grossen
Vorkommen entdeckt. Das erdfreie Erdöl
bietet 20,86 Mrd. Tonnen und das örtliche
Erdgas über 103 Mrd. m3
Ressourcen. Man ist dabei, das gesamte
Potential zu erschöpfen und dabei die
regionale Wirtschaft an der nationalen
teilhaben zu lassen.
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