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Von Russland aus
kann man theoretisch über diverse zentralasiatische Länder
nach China weiterreisen, doch sollte man sich
genauestens über die politische Lage
informieren. Es ist durchaus möglich, dass beim
Auswärtigen Amt Reisewarnungen vorliegen oder
das Land für Ausländer gesperrt wurde.
Transit über Usbekistan, Kasachstan und
Kirgisistan
Taschkent, Almaty
und Bishek sind mit Zügen aus Moskau innerhalb
von 3-4 Tagen relativ einfach zu erreichen, doch
sollte man am besten eine Agentur mit dem Kauf
der Tickets und Beantragung der Visa
beauftragen.
Von Taschkent aus gibt es Direktverbindungen per
Zug und Bus nach Almaty, von wo wöchentlich 2
komfortable Züge verkehren, die innerhalb von 35
Stunden Urumqi Xinjiang erreichen. Weniger
bequem, aber schneller ist eine Fahrt mit einem
der dort verkehrenden Busse. Von Urumqi aus gibt
es Verbindungen in zahlreiche chinesische Städte
und über Lanzhou auch nach Tibet.
In den Sommermonaten besteht zwischen der
kirgisischen Stadt Bishek und Kaschgar in
Xinjiang eine regelmäßige Busverbindung.
Ein Problem beim Grenzübertritt stellt der
Fahrkartenkauf dar: Nicht nur werden Ihnen
Sprachkenntnisse im Weg stehen, auch werden
Ausländer häufig gezwungen, eine teure private
Bustour zu buchen, um über die Grenze zu
gelangen.
Transit ohne Russland
Wer keine Route über
Russland nehmen möchte, kann auf den Iran oder
Aserbaidschan und Turkmenistan ausweichen. So
interessant eine Reise durch diese Länder
zweifellos ist, so beschwerlich und umständlich
kann sie auch sein. Daher ist es unabdinglich,
sich vorher genaueste aktuelle Informationen
einzuholen.
Für jede Variante gilt: Der Planungsaufwand
sollte auf keinen Fall unterschätzt werden,
genug Pufferzeit muss in jedem Land gegeben
sein. Beachtet man diese Grundregeln, steht
einer einzigartigen Erfahrung auf Teilen der
ursprünglichen Seidenstraße nichts mehr im Wege. |
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