Medizinische Versorgung in China
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Die meisten Gegenden Chinas verfügen über ein gut
ausgebautes Netz ärztlicher Versorgung. Zusätzlich zu
den zahlreichen Krankenhäusern und Praxen gibt es viele
Apotheken für westliche und chinesische Medizin. Sie
sollten dennoch eine eigene Reiseapotheke
zusammenstellen, da Sie diese Produkte besser kennen und
im Notfall schneller griffbereit haben. Falls Ihnen im
Notfall ein Arzt in China hergestellte Medikamente
verschreibt, brauchen Sie keine Angst vor Fälschungen
haben, denn Medikamentenvergehen werden in China sehr
streng geahndet.
Eine
Auslandskrankenversicherung
mit Heimtransport sollten Sie in jedem Fall abschließen, da ein längerer
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Aufenthalt in einem chinesischen Krankenhaus schon
allein aufgrund der Entfernung von Ihrer Heimat sicher
nicht angenehm wäre. Im Allgemeinen gilt bei
Arztbehandlungen: Erst gegen Vorkasse wird man eine
Untersuchung durchführen, Ausländer werden oft bevorzugt
und schneller behandelt. Englischsprachige Ärzte sind
unter Umständen etwas teurer, dies gilt umso mehr für
Ärzte mit eigenen Praxen. |
Immunisierung
Für Reisen nach China sind derzeit keine speziellen
Impfungen notwendig, Sie sollten daher vor allem auf
eine aktuelle Grundimmunisierung nach deutschem Standard
achten. Ratsam ist zudem eine Impfung gegen Hepatitis,
da einige Stationen Ihrer Reise hier Risiken bergen
können.
Malariafälle sind sehr selten und kommen lediglich auf
der Insel Hainan und in den tropischen Wäldern des
Südens (v.a. Yunnan) vor. Eine medikamentöse Phophylaxe
wird aufgrund der seltenen Erscheinung nicht empfohlen,
Mückenschutzmittel und Moskitonetze sind ratsam.
Japanische Enzephaltis kommt ebenfalls nur in ländlichen
Gebieten vor und wird wie Malaria über Stechmücken
übertragen. Ausgedehnter Reisanbau und Schweinezucht
begünstigen die Verbreitung, die zur traditionellen
Mückensaison in der Regenzeit zunimmt. Daher ist ein
guter Mückenschutz bei längeren Aufenthalten in
ländlichen Gebieten unbedingt anzuraten. Eine
Immunisierung ist nur für Personen älter als 18 Jahre
möglich.
Genauere Informationen finden Sie auf den Seiten des
Robert Koch Instituts, wir empfehlen außerdem eine
Gesundheitsberatung anhand Ihrer Route bei einem Arzt
oder im nächsten Tropeninstitut. |
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