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Im Vergleich zu anderen asiatischen Staaten ist China
ein teures Reiseland. Während Essen und Transporte
vergleichsweise preiswert sind, erscheinen die Kosten für
Unterkünfte eher hoch.
Die täglichen Ausgaben variieren von Region zu Region teilweise drastisch. In
der Regel singen die Ausgaben Richtung Westen ab, doch
davon sind touristische Gebiete klar ausgenommen.
Hongkong und Macau sind am teuersten, gefolgt von der
Ostküste und den
Provinzen im Landesinneren - Ausnahmen bestätigen hier die Regel.
Chinesische Währungen
1)
Renminbi (RMB)
Die chinesische Währung heisst offiziell Renminbi (RMB), also Volkswährung, wird jedoch Yuan oder umgangssprachlich
Kuai genannt. Unterteilt ist er in Jiao und Fen (1 Yuan=10 Jiao=100 Fen), die allerdings stark an
Bedeutung verlieren.
Das Papiergeld wurde in China erfunden und ist dort bis
heute das gängigste Zahlungsmittel mit den Werten 100 Yuan, 50 Yuan, 20
Yuan, 10 Yuan, 5 Yuan, 1 Yuan, 5 Jiao und 1 Jiao. Die
kleineren Werte werden nach und nach durch Münzen
ersetzt. Bei großen Scheinen unbedingt auf das
Wasserzeichen und den Silberstreifen achten!
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10 Yuan Schein |
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20 Yuan Schein |
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50 Yuan Schein |
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100 Yuan Schein |
2)
Hongkong Dollar (HKD) und Pataca
Die Währung Hongkongs ist der Hongkong Dollar, der sich in 100 Cents
unterteilt, Macaus Zahlungsmittel Pataca ist in 100 Avos
untergliedert. Beide Währungen entsprechen ungefähr
dem aktuellen Wechselkurs des Yuan.
Hongkong Dollar werden in Macau und den
Sonderwirtschaftszonen akzeptiert und international
eingewechselt, doch weder Yuan noch Pataca haben
außerhalb von Macau oder dem chinesischen Festland
irgendeinen Wert. Die Währungen können bei Vorlage der
Wechselbelege vor der Ausreise zurückgetauscht
werden.
Das ideale Zahlungsmittel finden
1) Bargeld
Bargeld ist vor allem wichtig, wenn Sie kleinere
Geschäfte, Garküchen oder Hotels aufsuchen. Viele
größere chinesische Unternehmen und Läden in den
Touristenzentren akzeptieren zwar auch die Zahlung mit
Kreditkarte, doch zur Sicherheit sollten Sie lieber
etwas Geld mit sich führen.
2) EC-Karte
Mit einer EC-Karte kann man an vielen Geldautomaten
Bargeld zum Briefkurs abheben, dazu wird eine Gebühr von
ca. 5EUR erhoben. Beachten Sie, dass die meisten Banken
einen bestimmten Maximalbetrag pro Tag festlegen und
Automaten bei einer Auszahlung häufig nur 2.500RMB
ausgeben.
Eine Bezahlung mit deutscher EC-Karte ist nicht möglich,
bei längeren Aufenthalten können Sie sich gegen Vorlage
des Reisepasses ein chinesisches Konto einrichten.
3) Kreditkarten
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Kreditkarten sind die wohl bequemste Form der
Reisekasse, die an vielen Automaten akzeptiert werden.
Beim Bezahlen sind sie vielerorts akzeptiert, doch ist
dies von Karte zu Karte unterschiedlich.
Visa hat sich im Gegensatz zu Mastercard und Amex sehr
gut durchgesetzt, einheitliche Gebühren
gibt es allerdings nicht. Bargeld erhält man auch direkt
am Schalter zum Tageskurs und denselben Gebühren.
Notieren Sie sich unbedingt die Nummer Ihrer Bank oder
einer Nummer zum Sperren der Karte, falls Sie Opfer
eines Diebstahls werden. |
4) Banken
Die Öffnungszeiten chinesischer Banken entsprechen denen
der deutschen und haben häufig sogar am Wochenende
geöffnet. An offiziellen Feiertagen sind Banken im
Allgemeinen geschlossen.
Viele Banken haben in ihren größeren Filialen Englisch
sprechendes Personal und bieten einen speziellen
Umtauschservice auf Englisch an.
5) Reiseschecks
Sicherheit bieten Reiseschecks, die gegen 1% Provision
bei jeder Bank erhältlich
sind. USD-, Euro- oder sFr-Reiseschecks von AMEXCO
(American Express) oder Thomas Cook werden in allen
Touristenzentren eingelöst und erzielen im Allgemeinen bessere Wechselkurse als
Bargeld. Angenommen werden sie auf dem Festland
allerdings nur von den Hauptstellen der Bank of China
oder großen Hotels, in Hongkong und Macau hingegen von
jeder Bank.
Da die Gebühr beim Einlösen pro Scheck berechnet wird, sollte man lieber einige wenige
Schecks mit einem höheren Wert mitnehmen. Bei Verlust oder Diebstahl werden sie im
nächsten Vertragsbüro gegen Vorlage des Kaufbelegs ersetzt.
6) Überweisung
Bei Überweisungen von Geld aus Europa schickt die chinesische Bank ein Fax an
die Heimatbank und fordert den entsprechenden Betrag an.
Die Transaktion erfolgt üblicherweise binnen zwei Tagen. Der überwiesene Betrag wird zum Devisenkurs umgerechnet und bar oder in
Traveller Cheques gegen eine Gebühr von etwa 10EUR ausgezahlt.
Etwas weniger kompliziert und vor allem schneller
erfolgt der Geldtransfer über Moneygram oder Western Union, da bei diesem Vorgang
nicht zwei Unternehmen kooperieren müssen.
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