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Kultur Chinas
Chinesische Kungfu
Kung
Fu |
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Kung Fu |
Begriffserleuterung
Wörtlich übersetzt bedeutet der
Begriff Gungfu (so die eigentlich korrekte Umschrift)
soviel wie harte Arbeit oder Können durch Anstrengung.
Obwohl der Begriff häufig für verschiedene chinesische
Kampfkünste verwendet wird, so bezieht er sich doch
eigentlich nur auf die Kampfkunst der Shaolin Mönche,
welche jedoch auch verschiedene Techniken umfasst.
Geschichte
Das Shaolin Kloster wurde 495 in der Provinz
Henan gegründet. Im darauf folgenden Jahrhundert kam der
indische Mönch Bodhidharmas nach China und begründete
den Chan Buddhismus. Auf ihn sollen die ersten Techniken
zur körperlichen Ertüchtigung zurückgehen, die sich
später unter den Mönchen des Shaolin Klosters zum Kungfu
entwickeln sollten. Zuverlässige Quellen über eine
spezielle Kampfkunst der Shaolin Mönche gibt es
allerdings erst aus dem 16. Jahrhundert.

Chinesische Kung Fu
Prinzipien
Traditionell ausgerichtete Kungfu Schulen
versuchen sich von dem in China propagierten modernen
Wushu abzugrenzen, indem sie auf alte Werte zurück
greifen. Kungfu wird hier weder als Sportart noch als
Selbstverteidigung gesehen. Es geht einzig um
Bewegungsmeditation, die zur Stärkung des Körpers und
Geistes dienen soll.
Heute
Die Shaolin Kampfkunst ist im Westen vor allem
durch Kampfkunstfilme populär geworden. Es gibt seitdem
zwei grundsätzliche Unterschiede: zum einen das moderne
Wushu, dass Kungfu im Sinne dieser Filme schon fast als
farbenprächtige Folklore betrachtet und zum anderen die
traditionelle Richtung, die sich an die oben
beschriebenen Prinzipien hällt. |
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