
Geschichte vom Chinesischen Kung Fu |
Xia Dynastie (2070 - 1600 v. Chr.)
Kung Fu kann man auf 4.000 Jahre zurück bis in die Xia
Dynastie datieren. Anfangs in der alten Welt wurde
Kung Fu hauptsächlich für die Selbstverteidigung
entwickelt, aber auch zum Jagen und in den militärischen
Auseinandersetzungen oft genutzt.
Zhou Dynastie (1046 - 256 v. Chr.)
Während der Zhou Dynastie wurden kriegerische
Handlungen zur Kunst stilisiert, es entstand ein erstes
Werk mit dem Titel "Die Kunst des Krieges". Zu dieser
Zeit ging es jedoch noch eher um die Perfektion der
Kampfkünste zur Verteidigung als um eine philosophische
Betrachtung.
Qin
Dynastie (221 - 206 v. Chr.)
Während der Qin Dynastie entwickelte
sich die Kampfkünste unter dem Einfluss daoistischer
Priester weiter und formten die Grundlagen für die heute
bekannte Form des Wushu.
Tang Dynastie (618 - 907)
Zu Beginn unserer Zeitrechnung wuchs der Einfluss des
Buddhismus in allen Bereichen Chinas und auch das Wushu
blieb davon nicht unberührt. Mit der Ankunft des
indischen Mönchs Bodhidharmas in China im 6. Jahrhundert
wurden die Grundlagen für die späteren Shaolin
Kung Fu gelegt. Bereits in der Tang Dynastie im 7.
Jahrhundert dienten Mönche aus dem Shaolin Kloster dem Kaiser als
Leibwache.
In den folgen den Jahrzehnten erlebte das
Wushu eine erste Blütezeit, es wurden Kampfkunstschulen
gegründet und auch staatlich gefördert.
Mit der Verfolgung der Buddhisten gegen Ende der Tang
Dynastie gelangte ihre Kampfkunst zum ersten Mal unter
die Volksmassen und traff auch dort auf grossen Zuspruch.
Qing Dynastie (1636 - 1911) und die Bürgerkriegszeit
Moderne chinesische
Kampfsportarten, Kung Fu, wurden zwischen 1912 und 1949
ganz neu geformt. Als Chinas Quing Dynastie in der
japanischen Invasion und Besetzung fiel und dann durch
den chinesischen Bürgerkrieg ging, wurde die Lehre des
Kung Fu an die breite Zivilmasse weitergegeben.
Kulturrevolution (1966 - 1976)
Während der Kulturrevolution wurden die traditionellen
Kampfkünste unterdrückt und ihre Anhänger verfolgt. Nur
noch das moderne Wushu, das durch den Staat kontrolliert
und standardisiert wurde, war gestattet. Daher ist es
auch zu erklären, dass viele Meister in jener Zeit nach
Taiwan oder Hongkong flohen.
Kung Fu
in modernen China
Inzwischen hat sich die Lage längst entspannt und die
traditionellen Kampfsportarten werden von der Regierung
erneut gefördert. |
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