Begriffserleuterung
Das chinesiche Wort Qi umfasst eine
Vielzahl von Bedeutungen und Begriffen. Der in diesem
Fall treffenste ist vielleicht Lebensenergie. Gong
bedeutet soviel wie beständiges Üben. Qigong kann man
also als Begriff für den Umgang mit dem qi beschreiben.
Geschichte
Es wurden Seidentücher aus der frühen Han
Zeit gefunden, die mit ihren Mustern von Menschen, die
verschiedenen Atemübungen nachgehen, darauf hindeuten,
dass es bereits vor ca. 2.500 Jahren eine Art des
Qigongs gegeben haben könnte.
Grundlagen
Qigong hat inzwischen viele verschiedene
Stilrichtungn entwickelt, welche jedoch alle auf drei
wesentlichen Aspekten beruhen:
Geregelte Körperposition
- Die Übungen werden im Sitzen, Stehen, Liegen oder gehen
praktiziert
Atemführung - Kontrolle des Atems und der
"inneren Energie".
Gedankenlenkung - Die Gedanken
in eine bestimmte Richtung oder auf einen bestimmten Ort
lenken, so dass man in die Ruhe kommt.
Dadurch sollen die Körperfunktionen im Gleichgewicht bleiben, wodurch
man sich gegen Krankheiten schützt und die Gesundheit
stärkt.
Prinzipien
Durch die Beherrschung der Gedanken und die
Regulierung des Atems, soll man gesund bleiben bzw.
werden. Verschiedene Übungen mit oder ohne bewusste
Atmung lehren den Patienten, sein qi zu lenken und so
Einfluss auf bestimmte Krankheitsabläufe zu nehmen.
Wenn man das qi kontrollieren kann, so kann man auch den
eigenen Körper an beliebigen Stellen wahrnehmen und
beeinflussen.
Heute
Sowohl in China als auch im Westen ist in erster
Linie das Gesundheits Qigong verbreitet. Das
therapeutische Qigong wird von praktischen Ärzten bei
der Behandlung vor allem von psychosomatischen
Krankheiten eingesetzt.
Es wird auch mit verschiednen
Atemübungen gegen Krebserkrankungen experimentiert. |
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