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Lehre
Der Buddhismus hat viele verschiedene
Richtungen entwickelt, deren Lehren sich voneinander
unterscheiden. Der Grundgedanke ist jedoch identisch.
Als "Gründer" des Buddhismus gilt Prinz Siddharta
Gautama, der als erster das Nirvana erreichte und somit
zum Buddha, dem Erwachten wurde.
Auf seinen Erkenntnissen basieren die 4 Wahrheiten des Buddhismus:
die Wahrheit vom universalen Leiden, die Wahrheit von
der Entstehung des Leidens, die Wahrheit von der
Aufhebung des Leidens und die Wahrheit vom Weg zur
Aufhebung des Leidens.
Nach buddhistischer Vorstellung wird der Mensch entsprechend dem Leben, das er geführt
hat solange wiedergeboren, bis er würdig ist das Nirvana
zu erreichen und somit den Kreislauf aus Wiedergeburten
zu durchbrechen und endgültig Frieden zu erreichen.
Geschichte des Buddhismus in China
Der Buddhismus gelangte im 1. Jahrhundert
aus Indien über Zentralasien nach China und viel dort
vor Allem während der Sui und Tang Dynastien (6.-10.
Jahrhundert) auf fruchtbaren Boden, so dass er sich
trotz beträchtiger Widerstände gegen den Konfuzianismus
durchsetzen konnte und verschiedene Richtungen
entwickelte.
Der Buddhismus wurde jedoch nie zur
führenden Religion sondern war immer eher eine
zusätzliche philosophische Strömung die selber sinisiert
wurde aber auch das Denken der Chinesen veränderte.
Nach seiner Blütezeit wurde der Buddhismus jedoch
zurückgedrängt und teilweise sogar heftig bekämpft.
Dennoch prägte er auch das konfuzianische Denken, das
ihm folgte. Letztendlich konnte sich das buddhistsiche
Gedankengut in China bis heute halten und wird jetzt
wieder kultiviert.
Heutige Erscheinung in China
In China gibt es bis heute zahlreiche
Buddhisten in fast allen Bevölkerungsschichten, vor
allem aber bei den Han, den Mongolen, den Tibetern und
Mandschuren.
Es lassen sich unzählige heilige Stätten, Tempel,
Klöster, buddhistische Grotten, Reliquien und
Kulturschätze finden, die zum nationalen Erbe Chinas
zählen.
Zur Zeit sind rund 3000 Tempel und Klöster sowie über
1000 kleinere buddhistische Anlagen der Öffentlichkeit
zugänglich. Mehr als 30.000 Mönche und Nonnen leben dort
ihrem Glauben gemässs. |
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