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Geschichte des Christentums in China
Es gab verschiedene Wellen der Verbreitung des Chirstentums
in China. Am erfolgreichsten waren wohl zunächst Matteo
Ricci und seine Nachfolger im 17. Jahrhundert. Durch den
Ritenstreit in Europa wurde diese Welle der
Missionierung jedoch aprupt beendet.
Mit dem Opiumkriegen kamen die nächste Welle an
Missionaren ins Reich der Mitte. Insgesamt lässt sich sagen, das christliche Missionare
nur solange erfolgreich waren, wie sie sich an der
chinesischen Kultur orientierten, und somit eine
Sinisierung des Christentums zuliessen.
Es gibt viele Widersprüche zwischen christlichen und typisch
chinesischen Vorstellungen. Dementsprechend schwer fiel
die Missionsarbeit und häufig liessen sich Chinesen
taufen, ohne wirklich chrisliches Gedankengut anzunehmen.
Heutige Erscheinung in China
Seit den 80er Jahren unseres Jahrhunderts hat sich das
Christentum in China relativ schnell entwickelt.
Innerhalb von 10 Jahren wurden ca.10 Millionen Bibeln
gedruckt. Gegenwärtig ist das Ansehen des Christentums
in den Augen der Bevölkerung und besonders auch unter
den Intellektuellen gewachsen. Jedoch handelt es sich
hierbei um eine sinnisierte Form des Christentums.
Ausländische Christen können im Rahmen der Bestimmungen
am Gottesdienst in chinesischen Kirchen teilnehmen.
Die christliche Kirche in China ist ein wichtiger
Bestandteil der Ökumenischen Bewegung. Sie bemüht sich
um einen Austausch mit den Kirchen anderer Länder und
trägt ihren Teil zur Bereicherung der Ökumenischen
Bewegung bei. |
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