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Geschichte des Islams in China
Der Islam erwies sich als eine der jenigen fremden
Religionen, die sich in China dauerhaft durchsetzen
konnten. Im 7. und 8. Jahrhundert gelangte der Islam zum
einen über die Seidenstraße und zum anderen über den
Meerweg nach China.
Während der religiös äußerst
tolleranten Mongolenherrschaft über China (13. und 14.
Jahrhundert), konnte sich der Islam in China weiter
ausbreiten. Die Mogolen arbeiteten mit vielen
islamischen Kaufleuten und Beamten zusammen, von denen
sich so manche in China niederliessen.
Auch in den darauffolgenden Dynastien, wurden die
Nachfahren der islamischen Kaufleute in China
akkzeptiert und schon bald nicht mehr als Ausländer
sondern als Chinesen gesehen.
Heutige Erscheinung in China
Der Islam ist in China heute noch weitverberitet - vor
allem aber nicht nur im Norden - und hat ungefähr 15
Millionen chinesische Anhänger. Zehn der 56 chinesischen
Minoritäten bekennen sich zum Islam, unter anderem die
Hui Minorität, die weit über das Land verteilt ist.
In zahlreichen Städten gibt es auch heute noch
muslimische Viertel und Moscheen, in denen grossen
Gemeinschaften leben. Das bekannteste Beispiel ist wohl
Xian mit seinem traditionell moslemischen Viertel und
der Grossen Moschee.
Reisen nach Mekka werden von der chinesisch-moslemischen
Vereinigung organisiert, die in den 50ern gegründet
wurde. |
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