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Lehre
Die Lehre des Konfuzianismus beruht zum Grossenteil auf den
5 Beziehungen: der Beziehung zwischen Vater und Sohn,
Herrscher und Untertan, Ehemann und Ehefrau, älteres und
jüngeres Geschwisterteil, Freund und Freund.
Diese Beziehungsstrukturen beruhen laut Konfuzius in erster
Linie auf einem Hierarchieverhältniss der Unter -bzw.
Überordnung.
Desweiteren gibt es 5 Tugenden, die der Mensch befolgen
sollte, um die wirkiche Menschlichkeit zu erlangen.
Geschichte
Konfuzius, auf den die Lehren der gleichnamigen Philosophie
zurückgehen, lebte um ca. 500 vor Christus.
Ursprünglich waren seine Schriften als Hilfen für Herrscher zur
Staatsführung gedacht. Aus seinen und anderen Werken,
entstand schliesslich zu Zeiten des Neokonfuzianismus
ein Kanon aus Büchern und mit der weiter gehenden
Interpretation und Auslegung der Texte das immer klarer
strukturierte Gedankengebäude des Konfuziansimus.
Während seiner Entwicklung diente der Konfuziansimus
verschiedenen Dynastien als Staatsreligion und wurde als
Gesellschaftsordnung im Interesse der Herrscher genutzt.
Heutige Erscheinung in China
Das konfuzianische Gedankengut und das daraus entstandene
patriarchische Staatssystem hat China und viele andere
Bereiche des asiatischen Raums nachhaltig geprägt. Auch
heute noch lassen sich viele gesellschaftliche
Erscheinungen auf die alten Lehren zurückverfolgen.
Wer in China unterwegs ist, wird auf zahlreiche
Konfuziustempel stossen, die an den grossen Gelehrten
von Einst erinnern und seine Lehren aufrechterhalten
sollen. Auch sein Geburtshaus wird verehrt und von
zahlreichen Touristen besucht. |
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