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Als mongolische Invasionstruppenunter der
Führung
von Mengge Khan 1242 bis Diaoyu Cheng, einem befestigten
Hügel
60 km nördlich von Chongqing, auf die Verteidigung der
Song Streitkräfte trafen, benötigten sie immerhin noch
36 Jahre und mehrere hundert Schlachten bis sie endlich
triumphierten. Inmitten einer schönen, ländlichen
Umgebung sind noch die Reste des Forts und des
Schlachtfeldes zu sehen. Busse nach Hechuan fahren ab 8
Uhr morgens dreimal pro Stunde vom Hauptbusbahnhof in
Chongqing und benötigen etwa 90 Minuten. Nach der
Ankunft läuft man
über
den Platz vor dem Busbahnhof in Hechuan zu den
Minibussen, die zum 8 km entfernten Diaoyu Cheng fahren.
Man steigt eine kurze Treppenflucht hoch, die zum Diaoyu
Cheng führt.
Nimmt man oben den Pfad nach rechts, erreicht man die
wettergegerbten Reste des Song-zeitlichen
Beobachtungsturms Diaoyu Tai, die „Anleger Plattform“.
Gegenüber
befindet sich der Huguo Si, der heutzutage als Museum
dient. Die Ausstellung macht deutlich, dass ein Grund für
die Stärke der Festung die grossen Wasservorräte
waren, die aus den Teichen geschöpft wurden. Folgt man
dem Steilhang, gelangt man zu zinnenbewehrten
Stellungen, von denen noch Originalteile erhalten sind.
Umiittelbar rechts steht einer der alten Tour-Türme,
von dem eine Treppe zur Ebene weiter unten führt.
Biegt mannach links ab, sind es noch 1,5 km zum Pao Tai,
der Stellung der Kanone, deren Kugel 1259 den Khan
Mengge tötete. Darunter liegt das Schlachtfeld, heute
eine schöne Landschaft aus terrassierten Feldern. |
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