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Das älteste und bedeutendste Heiligtum
der Stadt geht auf die Jahre 1064 – 1067 zurück,
als ein Zen Mönch hier die ersten Buddhabildnisse aus
dem Fels schlagen liess. An zwei 3,5 m hohen und 21 m
bzw. 24 m langen Felswänden, die hinterm Eingang eine
Art Korridor bilden, sind in Nischen und Grotten in
unterschiedlichem Zustand
über
400 Bildnisse von Buddhas, Bodhisattvas und frommen
Stiften aus jener Frühzeit
des Klosters erhalten. Das Kloster verfiel im Laufe der
Jahrhunderte mehrmals; in der jetzigen Form geht es auf
das Jahr 1885 zurück,
als ein Mönch den verfallenen Tempel mit Spendengeldern
wieder aufbauen liess. Alle Gebäude brannten jedoch 1942
bei einem Bombenangriff nieder, der Wiederaufbau
erfolgte ab 1945. Als zentrale Buddhakloster der Stadt
wird das Heiligtum heute jeden Tag von vielen Gläubigen
aufgesucht. Es ist Sitz der Buddhistenvereinigung von
Chongqing. Im Kloster lebt eine kleine Zahl von Mönchen.
Der Name des Klosters verweist auf die Hauptattrakion:
die Halle der 500 Luohan. Die etwas
überlebensgrossen,
aus Lehm gefertigten Mönchsfiguren – es sind genau 524
-, die in langen Reihen sitzen, wirken lebendig und sind
teils sehr skurril. Die Originale wurden in der
Kulturrevolution zerstört; die jetzigen Figuren sind
Rekonstruktionen aus den 1980er Jahren.
Auch die Haupthalle birgt reichen Figurenschmuck, in der
Mitte Buddha Shakyamuni mit seinen zwei engsten Jüngern,
ferner einen birmanischen Jadebuddha und an den Seiten
16 Figuren, die Gautamas Jünger
darstellen. Ein Wandbild zeigt, wie Buddha Gautama den
Palast seiner Eltern verlässt und Mönch wird. Das
Kloster liegt versteckt zwischen Hochhäusern im
Stadtzentrum. Beliebt ist das vegetarische
Klosterrestaurant. |
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