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Die Antike Stadt Dali wird auch kurz Yucheng genannt und
liegt am Fusse des wunderschönen
Cangshan Berges.
Die Stadt blickt auf den Erhai See im Osten und den Cangshan
Berg im Westen. Der grosse Torturm der Stadt bietet eine
fantastische Aussicht. Die einstige Stadtmauer ist 7,5 m
hoch und 6 m dick. Einst gab es vier Tore und an jedem
Tor einen Torturm. Während
Xiaguan, die Hauptstadt der Autonomen Region Dali ein
Bild von Reichtum und Blüte
vermittelt, hinterlässt
die antike Stadt Dali einen schlichten, unverschnörkelten
und ruhigen Eindruck.
Die Hauptstrasse der Stadt verläuft
von Süden
nach Norden und auf beiden Strassenseiten stehen Häuser
mit grünen
Ziegeln. Die typischen Bai Häuser
bestehen aus drei Räumen:
Einem Hauptraum, einem Zwei-Trakt Raum und einer
scheinenden Mauer. Direkt gegenüber dem Hauptraum steht eine Mauer. Jedes Mal, wenn gegen die
Mauer Sonne scheint, wird sie in den Hof reflektiert, so
dass dieser vollkommen hell ist. Deshalb nennt man die
Mauer auch "scheinende Mauer". Diese Konstruktion findet
sich noch
öfter
in Xiaguan, der Stadt des Windes. Um die Stürme aus dem Westen zu vermeiden, befinden sich die
Haupträume der meisten Familien im Westen und blicken gen
Osten. Eine weitere Häusereigenschaft
ist, dass es in allen vier Hofrichtungen Zimmer gibt. In
den vier Verbindungsstücken
verlaufen Türhöfe
umd zusammen mit dem grossen Türhof
in der Hofmitte gibt es insgesamt 5 Türhöfe.
Die Dekoration der Bai ist ausserdem interessant. Sie legen
viel Aufwand in das Tor und den Turm gesteckt. Nach oben
gewandte Dachrinnen, tragende Ecken, Bögen und wunderschöne
Bilder zeichnen deren Heim aus. Die meisten Fenster, Türen
und scheinenden Mauern sind mit Jianchuan
Holzschnitzereien, Marmor, bunten Zeichnungen und
Mustern und Wellenschlag verziert. Die Technik ist
aufwendig und der Stil elegant. All das macht die Häuser des Bai Volkes zu einigen der besten Häuser
im südwestlichen China. Die Einheimischen lieben Blumen und es
gibt einen Spruch der besagt: "In jeder dritten Familie
gibt es einen Brunnen, und in jeder Familie findet man
mehrere Blumenvasen." Die meisten Familien besitzen ein
Blumenbeet im Hof, wo alle möglichen
Blumenarten wie Kamelien wachsen. Am 14. Februar nach
dem Mondkalender findet das jährliche Blumenfest statt. Jede Familie stellt ihre
Topfpflanzen vor das Haus, um einen "Blumenhügel"
zu formen. Dieses Spektakel zieht Besucher aus allen
Ecken Chinas an. Wegen ihrer Liebe zu Blumen, benennen
die Einheimischen ihre Töchter
nach Blumennamen. "Goldene Blume" ist ein guter Name für
Bai Mädchen
und Dali wird auch als "Heimatstadt der Goldenen Blumen"
bezeichnet.
Die neu erbaute Ausländerstrasse
ist ein Ort, wo Ausländer zusammentreffen. Es gibt die Snacks der Bai und
die berühmten Drei Tassen Tee, die sicherlich ein einmaliges
Ambiente schaffen.
überall
in Dali findet man viele Geschäfte und Buden, die Marmorgegenstände
verkaufen. Marmor ist aufgrund seiner Herkunft im
Chinesischen auch als Dali Gestein bekannt. Auf jedem
der 19 Gipfel des Cangshan Berges findet sich Marmor
exzellenter Textur und einzigartiger Musterung. Er ist
vielfarbig und hell scheinend. Die Entwicklung und
Benutzung von Marmor began bereits früh
im Nanzhao Reich während
der Tang Dynastie. Allerlei Handwerkskunst aus Marmor,
wie Pinselgefässe
oder Vasen, werden in diesen Läden
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