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Die 290 buddhistischen Nordberg Grotten, 1,5 km nördlich
von Dazu, erfreuen mit einer grossen Zahl schöner, zum
Teil gut erhaltener Bildwerke, die für den Besucher
zudem gut sichtbar sind, auch wenn man die Grotten nicht
betreten darf. Sie entstanden ab 892 bis etwa 1160. Wie
bei den anderen chinesischen Felstempelanlagen steht
jede Grotte für sich, und das ikonografische Programm
ist, anders als beim Baoding Shan, meist konventionell,
eine Feststellung, die freilich nichts über die
künstlerische Qualität aussagt. Die ältesten Grotten
stammen aus der späten Tang Zeit (9. Jahrhundert), die meisten
entstanden zur Song Zeit.
Seit der Buddhismus nach China kam, sah sich der
Taoismus durch diese fremde Lehre herausgefordert. Hier,
2,5 km südöstlich der Stadt, imitiert er die
buddhistische Grottentempelkunst – freilich in
bescheidenen Massstab. Die 15 Nischen mit Bildnissen
entstanden vorwiegend im 12. und 13. Jahrhundert, einige kamen
später hinzu. |
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