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Duanwu Jié ist ein Fest, um dem großen Poeten und
Patrioten Qu Yuan zu feiern. Das Fest fällt auf den 5.
Tag des 5. Monats und soll uns an unsere Pflichten und
unsere Schuldigkeit gegenüber unserer Nation erinnern.
Anders als das Essen von Reis-Dumplings und die
Teilnahme am Drachenbootrennen, sollte dieses Ereignis
genutzt werden, um den nationalen Patrioten zu gedenken,
die Wichtigkeit der Loyalität und die Bekenntniss zur
Gemeinschaft hervorzuheben.
Der Ursprung dieses Festes geht weit zurück in die „Zeit
der streitenden Reiche“.
Damls lebte dort ein weiser und gelehrter Mann namens Qu
Yuan (340 - 278 v. Chr.). Er diente unterschiedlichen
Kapazitäten des Chu Königreiches.
Böse Hofbeamte, die wegen Qu Yuans Fähigkeiten und
Reformen aufgebracht waren, brachten den labilen Kaiser
dazu Qu Yuan zu entlassen und ihn zu verbannen.
Während der nächsten 20 Jahre, die Qu Yuan nun im Exil
verbrachte, unternahm er ausgiebige Reisen und verfasste
unzählige Verse über das, was er sah und dachte. Mit der
fortschreitenden Besitzergreifung des Chu Landes durch
das Qin Königreich, wurde Qu Yuan völlig entmutigt. Vom
Unglück ergriffen, und erbost und traurig über das
korrupte zerfallende Königreich Chu, band er sich selbst
an einen großen Stein und sprang am 5. Tag des 5. Monats
in den Mi Luo Fluss (Hunan Provinz).
Als man vom Selbstmord Qu Yuans erfuhr, setzte ein
Fischer seine Segel, um nach dem Leichnam zu suchen.
Einige ließen sich auch in Booten von den Strömungen des
Flusses treiben, schlugen Trommeln und schrien laut, um
die Fische zu erschrecken. Es wird angenommen, dass
daraus später die Tradition des Drachenbootrennens
erwuchs. Allerdings wurde der Tote nie aufgefunden und
so fingen die Menschen an, Reis in den Fluss zu werfen,
um die Fische davon abzuhalten von Qu Yuan zu essen.
Demzufolge stopften die Einwohner den Reis nun in
Bambusrohre, bevor sie ihn dem Wasser übergaben.
Dieser Brauch entwickelte sich später zur heutigen
Version: In Bambusblätter gewickelter Reis mit einer
Füllung aus Fleisch, gebratenem Fleisch, Bohnen,
gesalzenem Eigelb, Pilzen, Kastanien oder einfach ohne
Inhalt.
Es gibt weiterhin zum einen die gewöhnlichen
Weiß-Reis-Dumplings (nicht vorgebraten) und zum anderen
die brauen Dumplings ( in Soyasoße gebraten).
Der Tradition zufolge tauscht man bereits eine Woche vor
dem eigentlichen Fest unter Freunden und Verwandten die
dreickecksförmig gebundenen Reis-Dumplings, in China
unter ZhongZi bekannt, aus.
All jene, die die Ahnenverehrung praktizieren, legen
einige Dimplings beiseite, die später den Verstorbenen
geopfert werden.
Heutzutage kann man in vielen fernöstlichen Ländern wie
China, Hong Kong, Taiwan, Malaysia und Singapore, als
auch den Ländern mit einer hohen chinesischen
Bevölkerungsdichte, ZhongZi an jedem Tag des Jahres in
restaurants und bei Straßenhändlern kaufen.
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