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Für Chinesen ist dieser
Tempel einer der wichtigsten in der Stadt. Zum
chinesischen Neujahr strömen Massen hierher, um ihre
Wünsche erfüllt zu bekommen oder sich die Zukunft
vorhersagen zu lassen. Auch außerhalb der Festtage ist
der Tempel mit Besuchern gefüllt, die auf der Suche nach
der Erfüllung ihrer Wünsche durch die vielen Hallen und
Höfe wandeln.
Im Gegensatz zu anderen Tempeln ist dieser relativ neu
und wurde erst Anfang des 20. Jahrhundert zu Ehren von Wong Tai
Sin erbaut. Der Hirte aus Zhejiang gilt als heilende und
gebende Gottheit, denn er konnte unter anderem Steine in
Schafe verwandeln.
Räucherstäbchen, Gebete und Opfergaben repräsentieren in
den rot-goldenen Hallen das spirituelle Hongkong, wie es
heute in dieser Intensität nur noch an wenigen Stellen
vorhanden ist. Zwar ist der Hauptteil des Tempels
daoistisch ausgelegt, doch sind auch einige
buddhistische und konfuzianistische Elemente zu finden.
Mit Hilfe der alten Technik Kau Cim werden hier Gebete
beantwortet, indem ein Behältnis mit Stäbchen
geschüttelt wird.
Die Neundrachenwand des Tempels ähnelt einer solchen in
Peking, weshalb man sich im Tempel leicht wie in
Festlandchina fühlt. Genießen Sie diese spirituelle
Erfahrung und lassen Sie sich vom Kau Cim eine wichtige
Frage beantworten!
Anfahrt: MTR Wong Tai Sin Station, Ausgang B2 oder B3. Von hier aus noch
3 Minuten zu Fuß. |
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