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Das alte Handelszentrum Tunxi, auch bekannt als
Stadt Huang Shan, liegt am Zusammenfluss zweier
Wasserläufe
und teilt sich in Alt- und Neustadt: Die
Altstadt befindet sich am Nordufer
des Xin’an Jiang, an der Kreuzung von Huang Shan
Road und Xin’an Road, und das neuere
Stadtviertel konzentriert sich um den etwa 1 km
nordöstlich
gelegenen Bahnhof und Busbhanhof. Wer etwas Zeit
mitbringt, sollte die beiden Häuser
aus der Ming Dynastie im Osten der Stadt
besuchen, die allerdings schlecht gekennzeichnet
sind. Das östlichere
der beiden, das einst dem Mathematiker Cheng
Dawei gehörte,
ist in einem bedauernswerten Zustand, aber beide
gelten als klassische Vertreter des hiesigen
Huizhou Stils, von dem es in Shexian und Yixian
noch zahlreiche weitere Beispiele zu entdecken
gibt. Ihr Grundriss – zwei Etagen galerieartig
angelegter Räume
um einen Innenhof – erwies sich als so populär,
dass er zum Massstab für
die städtische
Wohnarchitektur in Zentral – und Ostchina
avancierte.
Weitere Sehenswürdigkeiten
finden sich in der historischen Pflasterstrasse
Lao Jie (Alte Strasse), einer westlichen Verlängerung
der Huang Shan Xi Road. Parallel zum Fluss
wurden hier auf 500m Länge
eine Reihe von Ming Geschäften
restauriert, die alle Arten von Waren
verkauften: lokale Teesorten, Heilkräuter,
Artikel für den
Künstlerbedarf
sowie Antiquitäten
wie Tuschesteine, Pinsel, Mao Abzeichen,
dekadente Werbeplakate aus den 30er Jahren und
geschnitzte Holzpaneele, die aus alten Häusern
stammen. Ein paar Originalgeschäfte
heben sich von den anderen ab, besonders eine
Apotheke mit Holzdekor aus den 20er Jahren sowie
mehrere kleine Jiaozi Läden,
die sich vor allem bei den Einheimischen grosser
Beliebtheit erfreuen. Auch die
charakteristischen Pferdekopfgiebel sind hier zu
entdecken – sie dienten ursprünglich
als Feuerschutz zwischen benachbarten Häusern
und sollten die Flammern daran hindern, auf
andere Gebäude
überzugreifen;
heute stehen allerdings eher dekorative Zwecke
im Vordergrund. |
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