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Gemälde . Xincheng Gräber

Freskengräber Xincheng |
Die Freskenkammern in der nordwestlichen Gobi Wüste 20
km von Jiayuguan City entfernt, liegen zwischen der
Xincheng Gemeinde Jiayuguans und der Dingjiazha Gemeinde
Jiuquans.
Diese Freskengräber wurden1972 entdeckt und zehn davon
wurden ausgegraben.
Der Grossteil jener sind Familiengräber, in welchen alle
Familienmitglieder gemeinsam beerdigt wurden. Sie
bestehen aus Steinen und enthalten gewöhnlicherweise 2
oder 3 Kammern. Die Kammern werden durch gewölbte
Hangpassagen verbunden. Die Türen innerhalb eines Grabs
weisen Gemälde oder Schnitzmuster auf und der Boden
besteht aus gemusterten Steinen.
Sehenswertes
Auf den Steinwänden finden sich Fresken. Diese machten
die Kammern "als Untergrund-Gemäldegallerie" bekannt.
Man bezeichnet diese Fresken ausserdem als "Enzyklopädie
der Seidenstraße",
denn sie schildern lebhaft verschiedene Tagesaktivitäten
der Zeit: Ackerbau, Viehzucht, Jagd, Bankettmähler,
Schach oder Reiten.
Selbstverständlich spiegeln sie darüber hinaus die
politische, wirtschaftliche, militärische und
diplomatische Situation sowie das Zeitgefühl während der
Wei und Jin Dynastie wieder.
Bedeutung für
chinesische Malereigeschichte
Ferner schliessen sie die Lücke in der chinesischen
Malereigeschichte der Wei und Jin Dynastie.
Die Farbgebung der Freskos ist komplex und demonstiert
hohe Kunstfertigkeit.
Kammer No. 6
Neben diesen ausgegrabenen Kammern ist die Kammer No. 6
sehr representativ.
Sie stellt das Grab eines Beamten dar und ist ausserst
stilvoll entworfen. Auf beiden Seiten der Hauptkammer
befindet sich ein Kuh- und Schafstall, ein kleiner Raum
für Furhwerk, eine Küche sowie ein Warenlager.
Die Schnitzerein innerhalb der Kammer wurden sehr fein
ausgearbeitet und zeigen lebhaft den gesamten Lebensweg
des Beamten: Bauernhof, Geschäfte und die Ernennung zum
Beamten.
Darüber hinaus finden sich Arbeits- und
Unterhaltungsmomente. |
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