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Die kleine Gasse Xufu Jie, die aufgrund ihrer Winzigkeit
nicht auf allen Stadtplänen eingezeichnet ist, führt in
westlicher Richtung vom nördlichen Ende der Shudian
Street zum Shanshangguan Gildenhaus, das die Mühe des
Suchens belohnt, denn es ist ein erstklassiges Beispiel
für die Bauweise der Qing Dynastie in ihrer opulentesten
Form. Errichtet wurde es von Kaufleuten der Provinzen
Shanxi, Shaanxi und Gansu, um billige Unterkünfte und
ein gesellschaftliches Zentrum für die Händler von
ausserhalb zu schaffen. In jüngerer Vergangenheit gehört
es zu der angrenzenden Schule und wird heute als
Touristenattraktion vermarktet und entsprechend
restauriert. Mit Geisterwand, Trommel- und Glockenturm
und der von kleineren Nebenhallen flankierten Haupthalle
hat es den Aufbau eines rotzigen, pompösen Tempels. Die
Holzschnitzereien an den Dachvorsprüngen sind
hervorragend und stellen u. A muntere und eher trockene
Szenen aus dem Leben der reisenden Kaufleute dar. In der
Osthalle besonders zu beachten ist der Mann, der von
seinem Pferd über den Boden geschleift wird. Die
Dachvorsprünge der Haupthalle sind ausser mit goldenen
Fledermäusen ( ein Glückssymbol ) mit präzisen
Darstellungen von Tieren und Vögeln geschmückt, die
zwischen Weintrauben herumtollen. Im Innern wird neben
einem Modell der modernen Stadt eines der alten Song
Stadt gezeigt. |
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