Bosten ist mongolisch und bedeutet wörtlich 'steh-auf'.
Drei Hügel ragen im zentralen Seegebiet empor, daher der
Name. Während der Han Dynastie
(206BC-220) hiess der See
'Westsee' und 'Qinsee', 'Bosten See' und 'Fischsee'
während der Tang Dynastie (618-907) und “Yanqi See'
während der Ming Dynastie (1368-1644). Der heutige Namen
'Bosten See' wurde in der Qing Dynastie (1644-1911)
festgesetzt.
Im Südosten des Yanqi Becken im Bohu Bezirk ist der
Bosten See der grösste See in Xinjiang und gleichzeitig
der grösste inländische Frischwassersee Chinas. Er
besteht aus einem grossen und einem kleinen
Seeabschnitt; Die Fläche des grossen Teils betraget 988
km2 und die des kleinen 240 km2,darunter
zahlreiche Mini-Seen. Mit 10 m Durchschnittstiefe
erscheint er flach und schüsselförmig.
Der See verfügt über ein reiches Wasserleben und eine
malerische Umgebung und ist als 'eine helle Perle der
Oase' berühmt. Er beherbergt eine Vielzahl an Fischen
und Schilf und ist grösstes Fischergebiet der Xinjiang
Provinz sowie eine der vier grössten Schilfregionen in
China. In den späten Achtzigern wurde der See zu einer
touristischen Stätte und man errichtete einen Kai bei A
Hong Kou, von wo aus man auf die Schönheit des Bosten,
die Sandskulpturen von Bailu Zhou und die
Volleyball-Einrichtungen bei Jin Sha Tan (Goldener
Sandstrand) und viele andere malerische Punkte
überblicken kann.
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