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60 km östlich des Baicheng Bezirks befinden sich die
1000-Buddha-Höhelen auf den Klippen am Nordufer des
Muzat Flusses, 7 km südöstlich vom Städtchen Kizil
entfernt.
Derzeit befinden sich dort insgesamt 236 Hohelen, die
auf das westliche und innere Tal sowie auf den
Bergrücken über 3 km aufgeteilt sind.
Die 1000-Buddha-Höhlen sind Höhlendurchgänge mit
Wandgemälden, die die anderen Höhln Chinas aufgrund
ihreres Überflusses, der Quantität und der langen
Geschichte in den Schatten stellen. Die Höhlen sind
nicht nur für den Buddhismus äusserst bedeutsam, sondern
gleichzeitig für die Geschichte Qiucis. Der Baicheng
Bezirk, in dem die 1000-Buddha-Höhelen gelegen sind,
stand einst unter der Herrschaft des antiken Qiuci (dem
heutigen Kuqa). Der Ort war eine wichtige Station
entlang der Seidenstraße und politisches und
wirtschaftliches Zentrum der Westregion sowie
Schmelztigel zentralasiatischer und indöuropäischer
Kultur.
Several facts support these in the Kizil Thousand-Buddha
Caves.
Die älteren Höhlen nahmen eine Form ähnlich zu den
Bamian Höhlen an und die Wandgemälde legen einen
Einfluss der Gandhara Künste, einer visüllen
buddhistischen Kunstform, die im 1. Jhdt v. Chr. sowie
im 7. Jhdt. n. Chr. im östlichen Afghanistan
vorherrschte und sich noch heute im nordwestlichen
Pakistan findet, nah. Die Schriftstücke aus den
1000-Buddha-Höhlen wurden in der Tocharianischen B
Sprache verfasst, Mitglied der indo-europäischen
Sprachfamilie, die in Zentralasien während des 1.
Jahrtausends entstand.
Qiucis geographische Lage wurde einerseits zum Zentrum
des Buddhismus in der Westregion und zum anderen
Schlüsselpunkt für die Verbreitung des Buddhismus in
Zentralchina. Bevor er während des 13. Jahrhundert durch
den Islam ersetzt wurde, wurde Xinjiang über 1000 Jahre
vom Buddhismus dominiert. Dies erklärt, warum in
Xinjiang Höhlen und Grotten, ein bedeutendes Medium für
buddhistische Künste, gefunden wurden.
Die 1000-Buddha-Höhelen von Kizil bestehen aus zwei
unterschiedlichen Arten: Einerseits Wohnstätten mit
Erdbetten und einfachen Einrichtungen und zum anderen
Tempel zur Verehrung. Hohelen unterschiedlicher Form
wurden zu einer Einheit verbunden. Man nimmt an, dass
eine solche Einheit einen Tempel ausmachte, was
bedeutet, dass die Höhlentempel zu dieser Zeit
nebeneinander standen. Die dortigen Wandgemälde werden
auch als die "schönsten Wandgemälde in Zentralasien"
bezeichnet. Man fand sie in 81 Höhlen mit einer
Gesamtfläche von über 10000 m2. Die
Diamantenraster bilden das eindrucksvollste
Höhlendenkmal und in jedem einzelnen steckt eine
Geschichte über die Reinkarnation Buddhas. Jede
Geschichte wird in einem einzigem Bild anstatt einer
Bilderseqünz wie in den Mogao Grotten beschrieben.
Neben den Themen zu Buddha, Bodhisattva, Arhat,
Flying apsaras und
buddhistische Fabeln findet sich eine Vielzahl von
Darstellungen des Alltagslebens. Darunter Baürnleben,
Jagd, Weide, Reiten, Gebirge, Flüsse der Westregion,
Tiere, Vögel wie auch antike Architektur. Der Stil
beschränkte sich nicht auf einheimische Künste. Die
traditionellen zentralchinesischen Malstile waren
ebenfalls populär. Dies alles zeigt die fortgeschrittene
Kunst Qiucis. Die Wandgemälde der Höhle No. 38
(Musikhöhle) stellt dieses nochmals eindrucksvoll unter
Beweis. Sie zeigen die Szene einer Qiuci Band, bestehend
aus 20 Musikern, die auf beiden Höhlenseiten ihr
jeweiliges Instrument spielen. Verblüffenderweise fand
man heraus, dass, bei genaür Betrachtung der Gesten und
Handpositionen der Musiker, diese allesamt im selben
Metrum spielen.
Ohne Zweifel gelten die 1000-Buddha-Höheln von Kizil als
als Inkarnation von Ortstradition, zentralchinesischer
und auch ausländischer Kultur. |
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