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Die Antike Stadt Baisha ist eins der
ältesten
Städtchen
in Lijiang und die früheste
Siedlung der Naxi, sowie Geburtsort von "Tusi", dem Chef
des Mu Klans. Zahlreiche antike Gebäude,
die während der Ming Dynastie gebaut wurden, befinden sich in der
Stadt, darunter der Dabaoji Palast, der Liuli Tempel und
der Wenchang Palast. Die berühmten Baisha Fresken befinden sich im Dabaoji Palast. Wegen
des weissen Sandes auf dem Grund, nannte man das Städtchen
"Baisha", was in der Naxi Sprache "Weisser Sand"
bedeutet. Die Architekturanlage ist in zwei Sektionen
eingeteilt: Wohngebiet und kulturelle Stätten. Das Wohngebiet wird als "pengshizhi" bezeichnet, was in
der Ortssprache "Baisha Strassen" bedeutet. Die Strassen
verlaufen alle von Süden
nach Norden. Im Zentrum befindet sich ein Platz, an dem
drei Durchfahrtsstrassen zusammenlaufen. Häuser
und kleine Geschäfte stehen auf beiden Seiten dieser Strassen. Ein
kristallklares Lüftchen wehnt zwischen diesen Gebäuden
hindurch.
Geschichte
Die Antike Stadt Baisha ist die Wiege des Mu Klans. Von hier
aus begannen die Mu ihre Stadtplanung. Früh
in der Tang Dynastie, als der König des Nanzhao Staates den Jadedrachen Schneeberg
Nord-Yue nannte, begannen die Vorfahren der Mu die
Baisha Strassen und den Nord-Yue Tempel zu bauen. In der
Song Dynastie wurde das reiche, kleine Städtchen
wirtschaftliches, polititisches und kulturelles Zentrum
Lijiangs. In den Ming und Qing Dynastien zog die Mu
Familie schrittweise nach Dayan um. Das Zentrumsviertels
zeichnet sich durch seine Tempelgruppen, die sogenannten
"Mudu", aus und ein grosser Platz symbolisiert die
politischen Rechte der Mu Familie. Unter der erhaltenen
Architektur befindet sich der Fuguo Tempel, der Dabaoji
Palast, der Liuli Palast und der Dading Pavilion, die während
der Herrschaft Tusis gebaut wurden. Während
dieser Zeit, begannen die Mu, Wasseranlagen vom Yulong
Schneeberg in die Stadt zu errichten.
Baisha Fresken
Die 44 Stücke
der Baisha Fresken wurden zur frühen
Ming Dynastie gemalt. Die meisten der Gemälde
erzählen
religiöse
Geschichten aus dem Taoismus, Buddhismus und dem
tibetischen Buddhismus. Sie verkörpern
die artistischen Eigenschaften der Naxi, Tibeter sowie
der Han und Bai. Die Bilder von Kwan-yin und Sakyamuni
sind unter diesen die berühmtesten
Stücke.
Heute stellen die Baisha Fresken, auch als Lijing
Fresken bekannt, eine wertvolle Datenquelle für
Studien der chinesischen Kunst- und Religionsgeschichte
dar. |
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