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Die erste Biegung des Yangtze befindet sich im Städtchen
Shigu in Lijiang. Vom Qinghai-Tibet Plateau, dem "Dach
der Welt", fliesst der Yangtze nach Yunnan von
Nordwesten hinunter, wo er auf den Lancang und den Nu
Fluss trifft. Anschliessend winden sie sich zusammen
durch die hohen Berge und tiefen Schluchten des Hengduan
Gebirges. Der Yangtze, der vom Qinghai-Tibet Plateau aus
südwärts
stürzt,
wird vom Hailuo Kliff bei Shigu in Yunnan blockiert und
hart nach Nordosten abgelenkt, so dass er eine grosse
Buch in "V" Form bildet, die auch Erste Bucht des
Yangtze bezeichnet wird. Nach Geologe floss der Yangtze
einst südwärts
am Hengduan Gebirge entlang nach Jianchuan und in die
Yangbi Schlucht;später
brachte die geologische Erbewegung eine Veränderung
der Landform und zwang den Fluss, sich zu teilen und den
einstigen Flussstrom nach Süden
schliesslich gen Osten abzulenken. Umgeben von Wasser
und Gebirge bietet die Erste Yangtze Bucht eine
malerische Naturkulisse. Der Fluss fliesst hier langsam
in den breiten Kanal
überl, Weiden blühen
am Ufer und die Yunling Berge umschliessen diesen
traumhaften Ort. Reihen von Terrassenfeldern umschlingen
den Berghang auf flachen Ebenen und neben Farmhäusern,
was dem Ort den Ruf als "Mini-Jiangnan(Süden
des Yangtze)" einbringt.
Einst wurde folgendes Gedicht verfasst: "Der brandende Fluss
ändert hier seine Richtung, und stürzt
dann herrlich ins mittlere Land ". Eine Volkslegende
über den Ursprung der Bucht besagt: Die drei Schwestern,
Nu, Lancang und Jinsha gingen gemeinsam auf Reisen.
Nachdem auf halben Wege unter ihnen ein Streit ausbrach,
zogen die altesten zwei Schwestern stur nach Süden; Jinsha beschloss jedoch, Erleuchtung und Liebe im
Osten, wo die Sonne aufgeht, zu suchen.In Shigu
angekommen sagte sie ihren Schwestern Lebewohl und brach
entschlossen nach Osten auf. Der Ort an dem sie umdrehte,
wurde als Erste Bucht des Yangtze bekannt. Der Fluss ist
bei Shigu breit und das Wasser fliesst langsam, was günstig
für
die Flussüberquerung ist. Aus diesem Grund war der Ort stets von
strategischer Bedeutung. Man sagt, dass, während
der Drei Staaten Periode Zhuge Liang das südliche
Zentrum einnahm und den Lu (der einstige Jinsha Fluss)
im Mai
überquerte;Im
Jahre 1253 AD,
überquerte
Hubilie ebenfalls den Fluss von Gennang; im April 1936
überquerte
die chinesische rote Arbeiter und Bauernarmee unter der
Führung
Helongs den Fluss, um weiter im Norden gegen die Japaner
zu kämpfen.Nach
der Befreiung gründete man am Hang hinter dem Shigu Monument auf dem langen
Marsch ein 8,1 m hohes Fährschiff-Monument
der Roten Armee. Am hohen Hang liegt das Bauwerk majestätisch
und friedvoll, das zu den staatsgeschützten
historischen Relikten der Yunnan Provinz zählt. Das Gebäude
vor dem Monument ist die Gedenkstätte der Fährschiffe
der Roten Armee. Die in der Ausstellungshalle gezeigten
Relikte schaffen ein lebhaftes Bild dieser grossen Armee
vor 50 Jahren.
Am Berg neben der ersten Biegung des Yangtze liegt die kleine
Stadt Shigu. Dor befindet sich ein Trommelförmiges
Monument aus weissem Marmor, wdessen Durchmesser 15 m
und die Dicke 0.7 m beträgt.
Es dient zum Gedenken des Sieges der Macht Baizhuangs,
dem Tusi der Mu Familie von Lijiang, während
der Jiajin Jahre in der Ming Dynastie. Es ist eines der
ältesten
Steinmonumente in der frühesten
Periode Lijiangs. Rechts davon steht am Ufer ein
Weidenwald; auf der linken Seite fliesst der Chongjiang
Fluss.
über
den Fluss führt
die 17 m lange Tiehong Brücke.
Als wichtige Stadt für
Tee- und Pferdehandel zwischen dem Inland und Tibet gibt
es in Shigu ein florierendes Handelsfest, das sehr
belebt ist und alle drei Tage abgehalten wird. |
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