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Luoyang liegt in Zentralchina am Gelben Fluss und zeigt
sich von zwei verschiedenen Seiten.
Zum Einen gibt es das industrielle Luoyang, welches aus
tristen 50er-Jahre-Gebäuden besteht und mit seinem
stetigen Wachstum von der wirtschaftlichen Entwicklung
erzählt. Zum Anderen zeugen noch einige Stätten von der
uralten Stadt der Neun Hauptstädte,
die von neolithischen Zeiten bis in das Jahr 937 bewohnt
war.
Im alten China spielte Luoyang eine bedeutende Rolle:
Konfuzius soll in der Stadt studiert haben, die seit 771
v. Chr.
Hauptstadt der Zhou Dynastie war und im Jahr 68 wurde
der Buddhismus hier offiziell eingeführt.
In Luoyang selbst laden zwar ein paar gemütliche
Restaurants, ein Museum und die Altstadt im Osten zum
Verweilen ein. Berühmt ist Luoyang jedoch für seine
Longmen Grotten, die mit ihren buddhistischen
Reliefs zu den bedeutendsten Kunststätten
Chinas zählen, sowie
die altehrwürdigen
Tempel Baima und
Guanlin. Die Stadt eignet sich auch als
Ausgangspunkt für die
Erkundung des heiligen Berges
Song Shan und des
Shaolin Klosters, der Heimat der asiatischen
Kampfsportarten. |
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