
Fung Fu . Shaolin Kloster

Pagodenwald .
Shaolin Kloster |
Die beliebteste Pilgerstätte heutiger Kung-Fu Fans
befindet sich versteckt in einer Berglandschaft und
wurde 495 v.Chr. erbaut.
Legende und Geschichte
Überlieferungen zufolge soll kurze Zeit später der
indische Mönch Bodhidarma hier eingetroffen sein, dem
die Gründung des Zen Buddhismus zugeschrieben wird.
Leider zeugt heute nur noch wenig von der langen
Geschichte des Klosters, da es häufig Brandstiftungen
zum Opfer fiel. Das letzte Feuer wütete hier im Jahre
1928, als der Warlord Shi Yousan die Zerstörung befahl.
Sehenswertes
Der heutige Komplex strahlt in einer farbenprächtigen
Bemalung und ist für die Besucher aufwendig wieder
hergerichtet wurden.
Das Kloster selbst bietet einen kleinen Innenhof mit
Stelen, darunter eine in englischer Sprache sowie einige
wenige originale Wandgemälde, die typische Kung-Fu
Szenen zeigen. Außerdem gibt es ein berühmtes
Wandgemälde mit 500 Arhats aus der Ming Dynastie zu
bestaunen.
Auf dem restlichen Areal befinden sich noch ein Kino,
eine Halle moderner Arhats und ein Pagodenwald, den man
unbedingt anschauen sollte. Er entwickelte sich vom 9.
bis 19. Jahrhundert und erinnert an einzelne Mönche sowie ihre
Schüler.
Hinter dem Klostergebäude befindet sich ein Berg, in
dessen Höhle Bodhidarma in einem Zustand der Erleuchtung
9 Jahre Wache gehalten haben soll.
Die Geburtsstätte des Kung-Fu ist heute eingebettet in
einen florierenden Wushu Tourismus, der besonders im
September unzählige Besucher anlockt. Dann kommen
begeisterte Anhänger aus aller Welt, um am
internationalen Wushu Festival teilzunehmen. |
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