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Die 14 Kasions von Macau (mindestens drei weitere sind
im Bau) haben rund um die Uhr geöffnet.
Kleidervorschriften gibt es keine, Besucher müssen
allderdings mindestens 18 Jahre alt sein. Kameras düfennicht
mitgebracht werden, und am Eingang muss man in der Regel
seinen Pass vorzeigen und eine Sicherheitskontrolle
passieren. Endlich drinen, liegt der Mindesteinsatz für
die Spiele bei 10-100 Macau Dollars.
Jedes Casino hat seine individuelle
Atmosphäre
und feste ( fast ausschlisslich chinesisches) Klientel.
Ein Bummel durch die Kasinos lohnt alleine schon, um die
unterschiedlichsten Spielernaturen bei ihrem Vergnügen
zu beobachten. Das Jai Alai an der Avenida do Dr.
Rodrigo Rodrigues wirkt in seiner fast ans schäbige
grenzenden Düsterheit
wie eine Hardcore Spielhölle.
Überraschend glanzlos
trotz jeder Menge roter Glückssymbole
und geschnitzter goldener Drachen empfängt
der nahe, schwimmende Macau Palace seine Besucher. Das
Sands an der Avenida de Amizade wiederum lässt
mit seinen goldenen Fenstern und dem kolossalen, offenen
Innern mehr Las Vegas Feeling aufkommen, das das Lisaboa
an der Kreuzung Avenida de Amizade und Avenida Infante
D. Henrique ist sowohl Macaus bekanntestes als auch
eines der interessantesten Kasinos, einigerichtet im
Stil der 1930er Jahre und von einer lauten, lärmenden
Menge bevölkert.
Über
die Spielregeln informiert eine Broschüre
des MGTO. Eine Warnung sei jedoch angebracht: An den
Eingängen
zu den Spielkasions weisen Schilder in winziger
Druckschrift freundlich darauf hin, dass der geneigte
Gast sich bitteschön
nur zum Vergnügen dem
Glücksspiel hingeben möge
und nicht etwa, um sich zu bereichern. |
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