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Selbstverständlich
steht die Hauptstadt Peking auf allen Reiseplänen,
denn die Verbotene Stadt und die Grosse Mauer möchte
jeder China Besucher sehen. Die Hauptstadt hat
natürlich aber
auch einige der besten Adressen für
Essenund Nachtleben zu bieten. Auch in Chengde
in der Provinz Hebei sind
überwältigende
Bauwerke zu bewundern, die Kaiser der
Vergangenheit in ihrer damaligen Sommerresidenz
errichten liessen.
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Südlich der
Hauptstadt befindet sich im Becken des Gelben
Fluss die Wiege der chinesischen Zivilisation.
Hier liegen Überreste
aus dynastischen Zeitaltern verstreut in
einzigartigen Landschaften aus Lössterrassen.
Herausragend sind auch die Höhlentempelanlagen
von Datong und Luoyang, wo riesenhafte
buddhistische Skulpturen auf die inzwischen längst
industrialisierte Umgebung schauen. Unter den
historischen Hauptstädten
ist Xi’an das miestbesuchte Ziel, und nicht weit
von hier bewacht die weltberühmte
Terrakotta Armee den Grabhügel
des Ersten Kaisers Qin Shi Huang. Weniger stark
besuchte antike Städte
wie Kaifeng in der Provinz Henan oder Qufu, die
Geburtsstadt des Konfuzius in Shandong, sind
architektonische Schätze
mit einer anheimelnden Atmosphäre,
die den Grossstädten
abhanden gekommen ist.
In der Grossregion gibt es ausserdem mehrere
heilige Berge, in der Region gibt es einen der
heiligen Berg, die einen nur noch selten zu
findenden Bezug zur Vergangenheit aufweisen. Der
Tai Shan Bertg ist die vielleicht wichtigste und
erhabenste Pilgerstätte
des gesamten Landes. Der heilige Berg Song Shan
in der Provinz Henan zieht zeitgenössische
Reisende vorwiegend zum Tempelkloster Shaolin,
wo die Kampfsportart Gongfu entwickelt wurde und
noch heute gelehrt wird. Am Wutai Shan Berg in
der Provinz Shanxi befinden sich einige der
besterhaltenen religiösen
Stätten
des Landes.
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An Chinas Ostküste
dominiert in der Nähe
der Yangtze Mündung
ins Meer die Stadt Shanghai, die das westlichste
Gepräge
aller Städte
auf dem chinesischen Festland aufweist. Shanghai
ist eine wirtschaftlich explodierende
Hafenstadt, in der die Artdeco Bauwerke am
alten, von Europäern
gebauten Bund ( das Geschäftszentrum
am Fluss Huangpu ) inmitten einer hypermodernen
Metropolis stehen, über
die zwei der höchsten
Wolkenkratzer der Welt hinausragen.
Spannend ist es, die Grossstadtsilhoütte
Shanghais mit der der rivalisierenden
Wirtschaftsmetropole Hongkong an der Südküste
Chinas zu vergleichen. Das jüngere
koloniale Erbe verleiht der Stadt noch immer
eine erfrischend kosmopolitische Atmosphäre,
und es gibt eigentlich nichts, was Hongkong
unter touristischen Aspekten nicht zu bieten hätte:
Es gibt schöne
Strände,
ausgezeichnete Hotels und Restaurants und ein
lebendiges Nachtleben. Auch das nahegelegene
Macau ist einen Besuch wert – wenn nicht wegen
der Kasinos, dann wegen der barocken Kirchen und
der feinen portugiesischen Küche.
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Im Südwesten
gehören Chengdu
in Sichuan und Kunming in Yunnan zu den
interessantesten Städte
von ganz China. Es sind leichtlebige
Provinzhauptstädte
in einer Grossregion, die insgesamt sehr
abwechslungsreich ist: Das Landschaftsbild
reicht von schneebedeckten Gipfeln
über alpine
Seen bis hin zu dunstverhangenen tropischen
Dschungeln. Besondere Berühmtheit
geniesst die karstige ( Kalksteingipfel - )
Landschaft am Fluss Li zwischen Yangshuo und
Guilin in der Provinz Guangxi. In Sichuan
pilgern die Massen zum riesigen Buddha in Leshan
und besteigen den heiligen Berg Emei Shan. Im
Osten ist die Stadt Chongqing der Ausgangspunkt
für die Yangtze
Kreuzfahrt durch die Drei Schluchten. Da Yunnan
und Guangxi an Vietnam, Laos und Myanmar grenzen
und Sichuan neben Tibet liegt, verwundert es
nicht, dass die Region die Heimat und das Rückzugsgebiet
vom Aussterben bedrohter Tierarten ist und es
zahlreiche ethnisch autonome Bezirke gibt. Zu
den schönsten
gehören die
traditionelle Naxi Stadt Lijiang sowie die Dai Dörfer
von Xishuangbannan in Yunnan und das Kernland
der Khampa im Westen Sichuans; besonderes
Interesse verdienen die bunten Feste und
Trachten von Guizhous Miao Minderheit sowie die
Holzarchitektur der Dong Siedlungen in Guangxis
Norden.
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Im unermesslich weiten Nordwesten dünnt
die Bevölkerung
aus, denn dort beginnt die wahre Wildnis. Die
nur wenige Stunden von Peking entfernte Innere
Mongolei stösst
schon an die Grenzen von zentralasien. Dort können
Besucher nach dem Vorbild von Dschingis Khan
durch das schier endlose Grasland reiten. Weit
im Südwesten
dieser Gebiete beginnt in Xi’an die alte
Seidenstrasse, die durch Chinas Westen und
über die Grenze
hinaus verläuft,
vorbei an Jiayuguan, dem Endpunkt der Grossen
Mauer und den vollendeten buddhistischen Höhlenanlagen
von Dunhuang.
Im Westen schliessen sich die Gebirge und Wüsten
des weiten Xinjiang an, wo sich China mit dem
alten Turkestan vermischt. Selbst einfache
Fahrten zwischen den Städten
werden dort zu modernen Reiseepen. Zu den
herausragenden touristischen Zielen gehören
die Oasenstadt Turfan und das abgelegene Kashgar
mit ihren Basaren und dem moslemischen Erbe,
doch auch die blauen Fluten des Tian Chi (
Himmelssee ), die von alpinen Landschaften
umgeben sind, welche sich aus sengenden Wüsten
erheben, bezaubern viele Besucher. Hinter
Kashgar erwartet die Reisenden eine der
vielleicht abenteuerlichsten
Routen überhaupt.
Über den
Khunjerab – und Torgur Pass geht es nach
Pakistan bzw. Kirgistan.
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Tibet bleibt ein exotisches Reiseziel, was
besonders ersichtlich wird, wenn man aus Nepal
einreist oder die lange Fahrt
über Golmud in
der Provinz Qinghai in Kauf nimmt. Auch nach 50
Jahren chinesischer Herrschaft, während
der eine Masseneinwanderung von Han Chinesen in
die Region erfolgte, sind die Grundlagen der
tibetischen Kultur noch intakt: der Potala
Palast in Lhasa, Mönche
in roten Roben, Ströme
von Gebetsmühlen
drehenden Pilgern, Butterskulpturen und blutrünstige
Fresken als Dekorationen von Klosterhallen.
Allein schon Tibets Bergwelt, zu der auch der
Mount Everest gehört,
ist eine Reisewert, selbst wenn die Möglichkeiten
des individuellen Reisen wesentlich beschränkter
sind als in anderen Landstellen. |
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