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Das Linggu Tempel Gelände umfasst den Linggu Tempel, die
Linggu Pagode, die Matte Halle und die Gräber von Tan
Yankai.
Der Linggu Tempel wurde in Erinnerung an den Mönch
Xuanzang gegründet. Xuanzang war in jungen Jahren nach
Indien gereist, um dort den Biddhismus zu studieren und
kehrte später wieder nach China zurück, um eine Vielzahl
von buddhistischen Skripten zu übersetzen. Mit dem
Betreten des Tempels finden Sie die Halle vor, in
welcher die Lebensgeschichte Xuanzangs ausgestellt ist.
Die hölzernen Gravierungen in den Wänden illustrieren
seine Anfänge als Mönch in China und seine Reise nach
Indien, während die Statue in der Mitte die
Übersetzungen der Schriften Xuanzangs zeigt.
Wenn Sie Glück haben, begegnen Sie einem freundlichen
Mönch, der Ihnen die ganze Geschichte im Detail
schildert.
Eine weitere Attraktion ist die Linggu Pagode. Diese
misst 60 Meter in der Höhe, ist neun-stöckig und wurde
1933 fertiggestellt. Die Pagode dient als Erinnerung an
den nationalen Soldaten, der in der Revolution der Jahre
1926-1928 gefallen ist. Eine Wendeltreppe um den
zentralen Pfeiler führt direkt zum obersten Geschoss.
Aus der Pagode schauend, hat man einen atemberaubenden
Blick auf den „Purpurnen Bergwald“ und die Wolkenkratzer
der Stadt, die in der Ferne aufsteigen.
Die nächste Sehenswürdigkeit wurde gänzlich aus
Ziegelsteinen erbaut und hat keinen Glatz. Demzufolge
auch ihr Name: Die „Matte Halle“. Wegen seiner Bauweise
hätte die Halle heute als außergewähnliches Stück der
Architektur angesehen werden können.
Und beachtet man, dass sie 1381 erbaut wurde, ist es um
so beeindruckender.
Die Halle diente ursprünglich als Ort der Verehrung,
aber nun ist dies nur noch ein Platz des Gedenkens.
Innerhalb der Halle befinden sich 110 Steintafeln, die
Namen der 33224 verstorbenen Nationaloffiziere und
–soldaten tragend. |
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