
Daoistische Kloster Baiyunguan |
Geschichte
Der Tempel der weißen Wolke
wurde im Jahr 739 erbaut und beherbergt heute die 1957
gegründete Chinesisch Daoistische Gesellschaft. Außerdem
bildet er den Hauptsitz der Quanzhen-Schule, da hier der
berühmte Guru Qiu Chuji gewirkt hat und unter einer
hölzernen Schüssel beerdigt wurde, mit der man in
Notzeiten beim Kaiser um Hilfe bat.
Das große Kloster
mit den knapp 30 Mönchen bietet eine umfassende Sammlung
daoistischer Literatur und zieht heute gleichermaßen
Pilger und Touristen an.
Die Bauten in ihrem derzeitigen Stil stammen
größtenteils von 1706 und gliedern sich im wesentlichen
in einen Ost-, Mittel- und Westteil, sowie einen
hübschen Garten im Norden.
Sehenswertes
Der Hauptteil befindet sich im Zentrum und besteht aus
über 50 reich verzierten Hallen. Das große Eingangstor
besteht aus insgesamt 3 Durchgängen und ist mit einem
wunderschönen Schmuck aus Wolken, Kranichen und Blumen
versehen.
Wer dort einen kleinen verstecken Affen
findet, sollte über ihn streichen – angeblich war dieser
ein Gott und bringt nun besonders viel Glück. 2 weitere
befinden sich im ersten Hof. Ebenfalls glückverheißend
ist es, von dessen kleiner Brücke aus eine von 2 Glocken
mit einer Münze zu treffen.
Im hinteren Garten befinden sich die Ordinationsbühne
und der Altar, an dem Gebote und Regeln vermittelt,
sowie in einer Halle Sutren gebetet werden.
Eine Besonderheit des Tempels ist, dass von älteren
Mönchen eine Gesundheitsuntersuchung nach alten
Prinzipien angeboten wird. Wenn Sie Glück haben, lässt
man Sie einer solchen vielleicht beiwohnen, so können
Sie die vielen Seiten des Daoismus kennen lernen. |
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