
Eingang .
Dongyue Tempel |
Peking bietet sehr viele
Orte für Liebhaber traditioneller Tempelarchitektur,
doch nur wenige werden von Touristenmassen verschont und
geben Ihnen eine Gelegenheit zum Entspannen.
Der Dongyue
Tempel ist eine dieser wenigen Ausnahmen und kann zwar
nicht mit riesigen Buddhastatuen aufwarten, ermöglicht
es aber dem Besucher, zwischen verschlungenen Bäumen und
hübschen Hallen in sich zu gehen.
Geschichte
Der daoistische Tempel wurde 1319 gegründet und nach
mehrmaliger Zerstörung wieder auf- oder umgebaut.
Nach
der letzten Beschädigung im 20. Jahrhundert wurde er
zweckentfremdet und diente unter anderem als Schule,
Wohnquartier und Polizeistation. Erst Ende der 90er
bemühte man sich um eine Wiederherrichtung, sodass er
schließlich 2002 neu eröffnet wurde.
Sehenswertes
Die Anlage erscheint dadurch recht neu, hat aber nicht
minder an Charme verloren. Am Eingang wird man von
daoistischen Höllenbildern begrüßt, die jedoch schnell
von Glück-bringenden roten Wunschtäfelchen abgelöst
werden.
Wer bestimmte Wünsche hat, kann diese in den
verschiedenen Abteilungen des Tempels hinterlegen,
besonders am chinesischen Neujahr ist hier ein buntes
Treiben zu beobachten.
Antike Steintafeln ragen zwischen den Bäumen auf und
erzählen die Geschichte des Tempels. Selbst wenn man des
Chinesischen nicht mächtig ist, ist ein Spaziergang
zwischen den bis zu 3m hohen, vom Wetter gezeichneten
Steinen, doch eine Erfahrung wert.
Im letzten Hof sind
manchmal Ausstellungen des Pekinger Volkskundemuseums
ausgestellt und bieten Ihnen interessante Einblicke in
die Vielfalt der chinesischen Kultur. |
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