
27 m Buddha Figur . Tempel
Yonghegong |
Der Yonghegong gehört zu den
am besten restaurierten Tempeln des Landes und wird bis
heute noch von Mönchen bewohnt. Er war einer der größten
lamaistischen Tempel außerhalb Tibets.
Geschichte
Ursprünglich war
der Komplex für den Prinzen Yongzheng 1694 als
Wohnresidenz erbaut worden, wo er auf seine Berufung zum
Kaiser wartete. Danach wurde aus dem Wohnkomplex mehr
und mehr ein tibetisch-buddhistischer Tempel und bald in
"Palast des Friedens und der Harmonie"
umbenannt.
Mit
dem Tode Yongzhengs und seiner Bestattung an eben diesem
Ort wurde die Nutzung rein religiös und 500 mongolische
Mönche lebten hier auf Kosten des Hofes. Aufgrund seines
kaiserlichen Hintergrunds sind die Dächer komplett in
den typisch gelben Ziegeln gedeckt.
Sehenswertes
Die Gebäude sind nach
traditionellen Prinzipien entlang einer Hauptachse
erbaut und weitgehend symmetrisch gehalten. Die 5
Haupthallen sind über 5 Innenhöfe verbunden, jedoch von
Seitenhallen beschränkt, wodurch der Tempel von seiner
Außenwelt abgeschottet zu sein scheint.
Die vielen
verwinkelten Ecken und Brücken im hinteren Teil tun ihr
Übriges. Ansprechende Verzierungen und eine imposante
27m hohe Statue aus Sandelholz führen Sie in eine andere
Welt, Buddhafiguren sind allgegenwärtig.
In der zentral gelegenen
"Halle des
Buddhistischen Rades"
wurden früher Klosterschüler
ausgebildet, heute befinden sich in dem einstmals leeren
Gebäude allerdings eine Bronzestatue Tsongkhapas und 500
Arhats. 2 golden bezogene Thronsessel stehen für den
Dalai Lama und den Panchen Lama bereit, während in den
Seitenhallen kostbare Geschenke ausgestellt werden.
Weitere fein gearbeitete Kunstwerke findet man in vielen
Hallen des Komplexes, sodass dieser Ort der vielleicht
exotischste in ganz Peking ist. Manchmal jedoch drängt
sich auch ein Mönch in Turnschuhen in das alte Bild. |
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