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Die Zhongshan Road ist die Haupteinkaufsmeile voller
Schuhgeschäfte
und Designerläden.
Zentraler Punkt der Gegend ist die grossartige
Katholische Kirche, deren zwei Turmspitzen aus allen
Teilen der Stadt zu sehen sind.
Östlich
von hier sind viele der zum Teil kopfsteinpflasterten
Strassen von rosa Gebäuden
mit schwarzen Eisenbalkons gesäumt.
Bei einem Spaziergang in dieser Gegend wird der Geist
der alten deutschen stadt spürbar.
Das Qingdao Museum an der Daxue Road ist einen Besuch
wert. Der wunderschöne
Bau aus dem Jahre 1931 war ursprünglich
der Hauptsitz des wohltätigen
Vereins des Roten Hakenkreuzes. Hier gibt es eine Gemäldesammlung
aus der Zeit von der Yuan – bis zur Qing Dynastie und
eine archäologische
Abteilung im Hof mit vier grossen stehenden Buddhas aus
der Zeit um 500 – 527 n. Chr. – schmale, bemerkenswerte
Figuren mit knolligen, lächelnden
Gesichtern, eine Hand gen Himmel gerichtet, die andere
zur Erde. Die Köpfe
wurden 1928 von den Japanern abgenommen und in Museen in
Japan untergebracht, doch jetzt sitzen sie wieder auf
ihren rechtmässigen
Schultern. Die grösste
Wertschätzung
bringt das Museumspersonal jedoch offensichtlich einem
Souvenir entgegen, das Seeleute aus Qingdao von einer
chinesischen Südpolexpedition
im Jahre 1985 mitgebracht haben: Dabei handelt es sich
um einen einfachen Felsbrocken, der stolz in einem
eigens gebauten Pavillon im Hof präsentiert
wird.
Liebhabern des Tsingtao Biers sei ein Ausflug in das
Industriegebiet zum Brauereinmuseum, bekannt unter dem
Namen The World of Qingdao, empfohlen. Im
Eintrittskosten sind die Führung,
eine freie Verkostung inkludiert, bei der auch ein ungewöhnlich braunes Dunkelbier angeboten wird, doch vorher ist eine
Menge Statistik zu ertragen. |
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