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Die oberhalb der Hafengegend gelegenen Parks von Qingdao
dienen als Pufferzonen zwischen den interessanten
Stadtteilen, der Hafengegend sowie den
öden Industriegebieten
und gehören zu den
besten in ganz China. Der ausgedehnteste ist der 2 km2
grosse Zhongshan Park an einem Hang des Berges Taiping.
Es beherbergt den buddhistischen Zhanshan Tempel, den
Zoo, Themenparks, ein Teehaus und den Fernsehturm, der
einem Science Fichtion Streifen entsprungen scheint. Von
einer Talstation unweit des Eingangs führt
eine Seilbahn hinauf zur Bergkuppe. Hier kann man den
Massen entfliehen und herumwandern, doch aufgrund der
enormen Ausmasse des Parks ist ein ganzer Tag
erforderlich, um ihn gründlich
zu erforschen. Berühmt
ist er für seine
Kirschbäume,
die ihn während
der Blütezeit gegen
Ende April / Anfang Mai in einen rosafarbenen Wald
verwandeln. Tausende Besucher kommen eigens her, um
diesem Ereignis beizuwohnen.
Unmittelbar westlich des Zhongshan Parks liegt der
Qingdaoshan Park mit der kleinen Festung Jingshan.
Weiter westlich beherbergt der abschüssig,
aber sehr ansprechende Xinhaoshan Park am Museum das
Yingbin Hotel, eine restaurierte, herrliche alte Villa
von 1905. Ein Besuch lohnt sich, denn sowohl der
deutsche Generalgouverneur als auch der Warlord Yuan
Shikai sowie der Vorsitzende Mao haben hier logiert. An
der höchsten Erhebung
des Parks, die über
umständlich
gewundene Wege erreichbar ist, eröffnet
sich ein schöner Blick
über die Stadt. Der
Xiaoyushun Park auf einem Hügel
an der Huiquan Bucht ist wie ein klassischer
chinesischer Garten angelegt. Der grosse dreistöckige,
achteckige Bau auf dem Gipfel ist der Lanchao Ge – ein
traditionell zur Beobachtung der Gezeiten genutzter
Pavillon.
Freunde der modernen chinesischen Literatur sollten auf
dem weg bergab einen Abstecheer zur Hafengegend und zur
Nr. 12 Huangxian Road machen. An diesem
heruntergekommenen Wohnhaus erinnert eine kleine
Gedenktafel in chinesischer Sprache an den
Schriftsteller Lao She, der von 1034 bis 1037 hier
gelebt hat. |
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