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Während sich das politische Zentrum Chinas mit Peking im
Norden befindet und das historische Zentrum Xi’an etwas
westlich liegt, findet man das Wirtschafts- und
Finanzzentrum Chinas an der Ostküste –Shanghai, die
Perle des Orients. Als eine der dynamischsten und
reichsten Städte des Landes bietet sie einen Mix
verschiedener Kulturen, der sich in einer offenen
Atmosphäre, reichen kulturellen Angeboten und der
vielfältigen Architektur äußert.
Während zahlreiche
Kolonialbauten die Straßen der ursprünglichen
Konzessionsgebiete säumen und den Bund mit ihrer
Schönheit bereichern, ragen in der Wirtschaftszone
Pudongs einige der höchsten Gebäude der Welt über den
Huangpu Fluss. Diese Gegensätze machen die Stadt
attraktiv für Besucher: hier findet sich das neue neben
dem traditionellen China, die reiche Geschichte neben
der vielversprechenden Zukunft.
Geschichte
Shanghais Gründung geht auf ein Fischervolk zurück,
welches in der Zeit der Streitenden Reiche (475-221
v.Chr.) ein Werkzeug namens „Hu“ erfand, nach dem die
Region zunächst benannt wurde. Im Laufe der Zeit wurde
es als entwickelter Hafen im Südosten des Landes bekannt
und erfuhr seit dem 19.Jh. einen Entwicklungsschub, als
die Stadt im Zuge der Opiumkriege für westliche Mächte
geöffnet wurde. Doch erst nach 1949 löste sich der alte
Hafen von seinem Image als Sundenpfuhl und wurde
schließlich zur quirligen Trendmetropole.
Sehenswertes
Shanghai bietet heute neben historischen Vermächtnissen
wie Tempeln, Kirchen und den Konzessionsgebieten – als
Symbol der Dekadenz früherer Generationen – auch
zahlreiche moderne Sehenswürdigkeiten wie die Skyline
Pudongs und die höchste Aussichtsplattform der Welt.
Auch befinden sich einige der besten Museen Chinas in
der Stadt am Huangpu und das kulturelle Programm wird
durch Oper, Theater oder Mode- und Szeneviertel
abgerundet.
Nicht umsonst waren viele berühmte Persönlichkeiten wie
Sun Yat-sen, Zhou Enlai oder Chiang Kai-shek von der
Stadt und ihrem Flair so fasziniert, dass sie hier
einige Zeit verbrachten und Besucher heute über ihre
zahlreichen Hinterlassenschaften stolpern. |
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