
Garten des
Netzmeisters

Garten des
Netzmeisters |
Als sich ein Beamter in der Qing-Zeit entschloss, seinen
Ruhestand als Fischer zu verbringen, soll dieser
fantastische Garten zu seinem Namen gekommen sein.
Gebaut wurde er jedoch bereits im 12.Jh., wo seine
Schönheit bald verblasste. Erst 1770 wurde das kleine
Reich wieder neu gestaltet und verzaubert seither
Besucher mit seinem Teich, den kleinen Pavillons und
Galerien. Die Bauten sind mit zarten Schnitzereien
versehen, welche die Fensterschatten wie kleine
Bambuswäldchen wirken lassen. Schmale Durchgänge geben
den Weg frei in Miniatur-Steingärten, bunte
Blumenarrangements und öffnen komplett unterschiedliche
Ausblicke auf eine komplexe Miniatur-Landschaft.
Seine faszinierendste Ausstrahlung soll der Garten
seinen Gästen bei Mondschein zeigen, wo der Mond sich am
Himmel, in einem Spiegel und dem Wasser wiederfindet. Im
Sommer finden hier jeden Abend klassische
Musikvorführungen statt, bei denen der Garten die
perfekte Atmosphäre liefert.
Das versteckte Areal erscheint durch den Einsatz
traditioneller Techniken sehr viel größer als er
letztlich ist und gilt damit als Meisterwerk des
klassischen privaten Gartenbaus. |
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