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Der Pärchengarten (Ouyuan) zieht sich entlang der
Reste der alten Stadtmauer nordöstlich des Opern- und
Theatermuseums und ist an 3 Seiten vom Wasser des
äußeren Kanals umgeben.
Der Garten wurde in der frühen Qing Dynastie (1644-1911)
von einem Beamten erbaut, doch später durch Kriege
schwer beschädigt. Erst im 19.Jh. wurde er restauriert
und um den heutigen Westteil erweitert, wodurch er den
Namen
"Ou
Yuan"
erhielt. Über die Zeit beherbergte er viele berühmte
Persönlichkeiten, wie z.Bsp. den berühmten Historiker
Qianmu.
Der malerische östliche Garten ist von kleinen Hügeln
und ruhigen Teichen geprägt und bietet eine kleine Halle
mit einem traumhaft geschwungenen Doppeldach zum
Unterstellen. Die um einen Berg angeordneten Gebäude
sind allesamt Schätze der chinesischen Architektur und
geben stimmungsvolle Blicke auf die Gartenlandschaft
preis.
Das Highlight des östlichen Teils sind die Gelbstein
Felsen, ein natürlich erscheinender Hügel mit einem
kleinen Teich an seinem Fuße.
Der Westteil beinhaltet ein Studierzimmer, welches von
fantastischen Steingebilden umzäunt ist. Dieser Teil des
Gartens wirkt um einiges mächtiger, denn Besucher können
in den abstrakten Steingebilden wandeln und Höhlen
erkunden. Eine große Ebene und Blumengärten ermöglichen
dennoch eine friedliche Atmosphäre. Dies symbolisiert
das harmonische Leben eines Pärchens in den abgelegenen
Bergen der Umgebung.
Beide Teile trennt eine Miniaturschlucht, die nur 1m
breit ist und mit ihrer Tiefe eine unglaubliche
natuerliche Kraft ausstrahlt.
Ungewöhnlich für einen traditionellen Garten ist der
Wohnbereich im Zentrum mit seinem großen Hof.
Viele Pavillons und Galerien ermöglichen eine entspannte
Besichtigung bei jedem Wetter und verschiedene kleine
Teehäuschen laden zu einer Kostprobe des berühmten
schinesischen Tees ein. Die beste Besuchszeit ist von
April bis Oktober, wenn der Garten seine Schönheit
vollkommen entfalten kann. Künstlerische Aufführungen,
wie z.Bsp. Volksmusik finden allerdings das ganze Jahr
über regelmäßig statt. |
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