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Das größte Seidenmuseum der
Welt befindet sich seit 1991 in Suzhou und fokussiert
sich nicht nur auf die jahrtausendelange Geschichte der
Seidenherstellung, sondern auch auf den
Herstellungsprozess als solches. Suzhou als ehemaliges
Zentrum der Produktion ist als Standort dafür ideal.
Die architektonische Gestaltung des Museums ist an
seinen Exponaten ausgerichtet: Zahlreiche Elemente wie
die weiße Farbe (repräsentiert die Reinlichkeit von
Seide) oder eine geschwungene Form gehen auf Seide oder
die geschichtliche Bedeutung ein. Verschiedene Figuren
und Modelle verbildlichen die auch auf Englisch
geschilderten Prozesse. Ausgestellt werden aßerdem alte
Fertigungsgeräte, die es so nur selten zu begutachten
gibt. Die exquisiten Produkte der verschiedenen
Zeitalter, wie z.Bsp. prächtige Roben, sind ebenfalls
ausgestellt.
Die Geschichtsabteilung beginnt mit Lei Zu, welche als
Frau des Kaisers Qin Shi Huangdi zum ersten Mal
Seidenraupen gezüchtet haben soll.
Das Highlight stellt ein Raum dar, in welchem Besucher
lebende Seidenwürmer beobachten können. Diese liegen in
verschiedenen Stadien vor, sodass sie bei Ihrem gesamten
Museumsrundgang einen hautnahen Einblick in absolut jede
Etappe der Seidengewinnung gewinnen konnten.
Traditionelle Seidenspinnerei wird in einem Workshop
vorgeführt, ebenso die speziellen Herstellungstechniken
für z.Bsp. Brokat.
Das Modell einer typischen Einkaufsstraße Suzhous zeigt
Besuchern die Bedeutung der Seidenproduktion für die
örtliche Wirtschaft.
Wer sicher gehen möchte, dass seine erworbene Seide
wirklich echt ist, sollte sich an den vielfältigen
Museumsladen halten und dort ein Stück erwerben. |
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