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Xi´an, die ewige Stadt, nimmt alle
Veränderungen der Nation China gleich einem lebendigen
Geschichtsbuch auf. In früheren Zeiten Chang’an (was so
viel bedeutet wie „immerwährender Frieden“) genannt, ist
der Geburtsort der alten Zivilisation im Becken des
Gelben Flusses des Landes. Während der 3,100 jährigen
Entwicklung Xi´ans, lagen hier die Hauptstädte von 13
Dynasteien wie der Westliche Zhou (11. Jahrhundert v.Chr.
-771 v.Chr.), Qin (221 v. Chr.- 206 v.Chr.), Westlichen
Han (206 v.Chr.-24 n.Chr.) und der Tang (618 n.Chr.-907
n.Chr.).
Soweit genoss Xi´an als eine der vier
antiken Hauptstädte gleichbedeutenden Ruhm mit Athen,
Kairo und Rom.
Bereits zu Zeiten der Qin Dnastie
(221-207 v. Chr.) war Xi’an, damals noch unter anderem
Namen, Hauptstadt des Kaisereichs China.
Während der Han Dynastie (206 v. Chr. – 220 n. Chr.) lag
die Stadt ca. 5 km nordwestlch vom heutigen Xi’an und
soll damals bereits über 240.000 Einwohner gehabt haben.
18. n. Chr. wurde die Stadt in einem Aufstand zerstört,
weshalb die Hauptstadt nach Luoyang verlegt wurde.
Unter den Sui wurde dann im 6. Jahrhundert eine neue
Stadt unter dem Namen Daxing errichtet, welche sich zur
größten Stadt der damaligen Welt entwickeln sollte. In
der darauffolgenden Dynastie wurde sie wieder Chang’an
genannt. Zu dieser Zeit, unter den Tang (618-907),
erlebte die Stadt ihren kulturellen Blütepunkt.
Zahlreiche Ausländer strömten über die Seidenstraße oder
aufgrund der Verbindung durch Chinas Kanalsystem in die
Stadt. Mit dem Untergang der Tang Dynastie verlor auch
Xi’an an Bedeutung. Unter den folgenden Dynastien blieb
es zwar ein lokales Zentrum, doch seine Blütezeit war
vorüber.
Der Namen Xi’an stammt von 1369 und wurde der Stadt vom
ersten Ming Kaiser Hongwu verliehen.
1974 wurde in der Nähe der Stadt die
weltbekannte Terrakottaarmee in der Grabstätte des
ersten Kaisers der Qin ausgebraben.
Xi´an ist die Provinzhauptstadt von
Shaangxi, im südlichen Teil der Guanzhong Ebene gelegen.
Mit dem Qinling Bergen im Süden, dem Weihe Fluss im
Norden und umgeben von Wasser und Hügeln, ist es ein
geografisch günstiger Standort. Hier herrscht
kontinentales Klima. Die Sommer sind heiß und trocken,
die Winter häufig bitterkalt.
Mit Ausnahme des Winters ist demnach jede
Saison relativ gut geeignet.
Die kulturelle und historische
Signifikanz des Gebietes, als auch die reichlichen
Relikte und Attraktionen, verhalfen der Stadt zum
lobenden Titel eines „Natürlichen Geschichtsmuseums“.
Das Museum der Terrakottasoldaten und Pferde wird
angepriesen als eines der „acht großen Weltwunder“; das
Mausoleum des Kaisers Qin Shi Huang ist auf der Liste
der Weltkulturebe aufgeführt, und die Stadtmauer der
Ming-Dynastie (1386- 1644) ist eine der längsten und
intaktesten Burgen der Ming-Dynastie der Welt.
In der Stadt selbst gibt es noch die
Trümmer des Banpu Dorfes aus der Jungsteinzeit (anährend
von 8000 – 5000 v.Chr.), und der Wald der Steinstelen
der schätzungsweise 3000 Steinstelen verschiedener
Perioden, von der Han- bis zu der Qing-Dunastie, hält.
In der Umgebung Xi´an genießt der Famen
Tempel einen guten Ruf als der „Ahne der Tempel und
Pagoden des zentralenm Shaangxi“, weil er die
Fingerknochen des Sakyamuni – des Begründers des
Buddhismus- enthält. Die natürliche Landschaft, die
Xi´an umgibt, ist ebenfalls sagenhaft.
Der Berg Huashan ist einer der fünf
bekanntesten Berge Chinas und ist für seine
atemberaubenden Klippen und einzigartigen
Charaktereistika bekannt.
Die Stadt wächst zu einem Touristenort
heran und die Hotelindustrie floriert imemr weiter und
weiter. Und es bedarf keiner großen Anstrengung in Xi´an
ein Hotel der 5 Sterne Kathegorie bis zur Jugendherberge
zu finden.
Selbstverständlich ist es jeden Touristen
erste Wahl wegen der besseren Lage und der bequemen
Transportmöglichkeiten in der Stadtmitte untergebracht
zu werden.
Angeriesen als die „Stadt der
Delikatessen“, ist Xi´an reich an leckeren Snacks aus
ganz Shaanxi, Köstlichkeiten der Guangdong Küche,
verschiedenen Arten der modernen ausländischen
Delikatessen und zudem an dem bekannten Feuertopf aus
Sichuan.
Unter all den Gaumengenüssen ist die
Muslimische Imbissstraße die populärste.
Xi´an ist die wichtigste Stadt Nordchinas.
Denzufolge gibt es hier eine riesige Anzahl an
Verkaufsstellen, sowohl für die Einheimischen, als auch
die Touristen.
Hier gibt es eine Vielzahl an
Shoppingcentren, Warenhäusern und Supermärkten in und um
die Stadtmitte- das größten und umfangreichsten sind die
Kai Yuan und die Century Ginwa Einkaufspassagen.
Das Nachtleben in Xi´an hat einen
einzigartigen Glamour.
Traditionelle Wege die Stadt zu genießen
sind nach wie vor ein Abend in der Nachtszene um den
Glockenturm herum, Spazierengehen im „Große
Wildganspagode“ Viertel, das Betrachten der
fantastischen Musik-Springbrunnen Performance und die
Teilnahme an der „Tang-Dynastie Dinner Show“. Die
modernen Seiten der Stadt schließen KTV, Bars und
Diskotheken ein.
Alles in allem, wird Ihnen jedes Erlebnis in dieser Stadt
Spaß bereiten und vielleciht auch die ein oder andere
Überraschung. |
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