
Mausoleum des Ersten Kaiser Qingshihuang
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Die weltweit bekannte
Terrakotta Armee ist eigentlich Bestandteil einer noch
viel gewaltigeren Anlage,
der Grabstätte des ersten
Qin-Kaisers Qin Shihuangdi.
Diese besitzt die Ausmaße
der größten ägyptischen Pyramiden und ist bis heute
nicht geöffnet worden, da man noch nicht über
ausgereifte Technologien zur Erhaltung der vermuteten
Objekte verfügt.
Zeichen deuten darauf hin, dass die
Ruhestätte des Kaisers von Grabräubern verschont
geblieben ist. Kein Wunder, denn behütet wurde das
Geheimnis um die Anlage von automatischen
Gefechtsanlagen, außerdem fanden alle am Bau beteiligten
Arbeiter einen tragischen Tod.
Geschichte
Der Geschichtsschreiber Sima Qian hat die Grabanlage
wenige Jahre nach Fertigstellung detailliert erforscht
und einige der von ihm beschriebenen Elemente könnten
nicht nur Legende, sondern auch Realität sein. Sima Qian
beschreibt Kopien von Palästen und Aussichtstürmen,
Juwelen als Symbole für den Sternenhimmel und 100
Quecksilberflüsse, hell angeleuchtet von ewig brennenden
Lampen aus Walöl.
Sehenswertes
Die Lage des Grabes zwischen dem Wei Fluss und einem
Gebirgszug ist aus geomantischer Sicht perfekt, die
Landschaft besitzt hier die Form eines Drachen. Direkt
im Auge des magischen Tiers soll sich der Eingang zur
Grabstätte im Berg Lishan befinden.
Da Qin Shihuangdi
sehr stark an ein Leben nach dem Tod glaubte, ließ er
das gesamte Areal um den Lishan in eine unterirdische
Stadt verwandeln, welche von der Terrakotta Armee
bewacht wurde. Bereits an 180 Stellen konnten Büros,
Gemächer oder kleine Säle ausgemacht werden, eine
Miniaturausgabe echter Palaststädte.
Die Krieger können
heute an ihrer Fundstelle betrachtet werden, ein kleines
Museum geht dabei näher auf ihre Besonderheiten ein. |
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