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Zeitraum: August (vom Ende des 6. bis Anfang des 8. Monats nach dem
Tibetischen Kalender)
Austragungsort: Lhasa, Autonome Region Tibet
Ursprung: Aus dem Tibetischen übersetzt bedeutet „
Shoton “ Joghurt-Bankett. Daher wird das Shoton Festival
auch „Joghurt Festival“ genannt. Unter anderem ist es
unter den Namen "Tibetisches Opern Festival" oder
"Buddha-Ausstellungs Festival“ bekannt. Noch vor Beginn
des 12. Jahrhunderst war Shoton ein ausschließlich
religiöses Kirchenfest.. Gemäß dem Tibetischen Kalender
war der Monat Juni für die Fastenzeit reserviert.
Während dieser war es den Mönchen unterasgt gewesen das
Kloster zu verlassen. Die einheimische Regierung brachte
den Mönchen Almosen in Form von Joghurt dar. So kam in
Tibet da Fest Shoton zustande.
In der Folgezeit wurden viele Veränderungen in den
Festlichkeiten vorgenommen. So fügte man zum Beispiel
die traditionelle tibetische Oper den Aktivitäten bei.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Palast und der
umliegende Park „Norbu Lingka“ („Juwelengarten“)
gegründet und diente als Somemrresidenz des Dalai Lama.
Der Austragungsort des Festes wurde daraufhin in den
Palast verlegt und die Festlichkeiten formalisiert.
Folglich hat sich das festgesetzte Shoton Festival
etabliert.
Ablauf: Im alten Tibet verläuft das Shoton Festival
folgendermaßen: Am 29. des 6 Monats des Tibetischen
Kalenders versammelten sich Gruppen aus ganz Tibet und
gingen zum Patala-Palast, um sich bei der lokalen
Regierung einzuschreiben. Knappe Vorführungen wurden
während der Zeremonie aufgeführt und anschließend
huldigte man in „Norbu Lingka“ Dalai Lama, um am Abend
wieder in das Drepung Kloster zurückzukehren. Am 30.
würde dann den ganzen Tag die Zang Opera aufgeführt.
Neben dem Neujahrsfest ist das Shaton Festival
heutzutage eine Massenattraktion des Tourismus.
Es werden kulturelle und moderne Elemente kombiniert,
wie das „Sonnen des Buddhas“ ( Buddhabilder werden aus
den Tempeln getragen und in der Sonne ausgebreitet, um
sie dem breiten Publikum zur Schau zu stellen),
tibetische Opernaufführungen, Märkte und vieles mehr. Da
das Fest zahlreiche Touristen anzieht, wurden noch
weitere Unternehmnungen hinzugefügt, wie kulturelle und
sportliche Veransatltungen, Wandertouren,
Fotoausstellungen und Businessgespräche.
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