CRXRedaktionAktualisiert September 2026
An den großen Flughäfen in Peking, Shanghai oder Chengdu steht vor der Passkontrolle meist zuerst ein Automat, an dem ausländische Reisende ihre Fingerabdrücke abgeben. Erst danach folgt der Schalter, an dem geprüft wird, auf welcher Grundlage die Einreise erfolgt. Mit genau dieser Frage beginnt auch jede China Reise auf dem Papier, lange vor dem Abflug, ob daraus ein zweiwöchiger China Urlaub wird oder eine Geschäftsreise. Sie entscheidet, wie lange der Aufenthalt dauern darf, wie viel Vorlauf nötig ist und ob überhaupt ein Antrag gestellt werden muss.
Die Reihenfolge auf dieser Seite folgt der Planung: erst der Zeitplan, dann Einreise und Dokumente, Geld und Smartphone, Reisezeit und Route, schließlich Ankunft, Alltag vor Ort und ein paar Sonderfälle. Jeder Abschnitt verweist auf die ausführliche Seite der jeweiligen Rubrik; die gesammelten China Reise Tipps zu Papieren, Geld, Strom und Gesundheit stehen zusätzlich als geordnete Checkliste bereit.
China Reise planen: was wie viele Wochen vorher erledigt wird
Eine China Reise mit mehreren Städten braucht keinen monatelangen Vorlauf, wohl aber eine sinnvolle Reihenfolge. Acht bis zwölf Wochen vor dem Abflug sollten Route und Reisezeit feststehen, weil davon alles andere abhängt: welche Flüge in Frage kommen, ob der Aufenthalt in die visumfreie Frist passt und welche Kleidung ins Gepäck gehört. Direktverbindungen gibt es von Frankfurt und München nach Peking und Shanghai; die meisten anderen Städte sind mit einem Umstieg erreichbar, entweder in einer der beiden Metropolen oder an einem der großen Drehkreuze am Golf.
Sechs bis acht Wochen vorher wird die Einreise geprüft. Passt der Aufenthalt nicht in die visumfreie Regelung, ist jetzt der Zeitpunkt für den Visumantrag, denn Termin, Bearbeitung und Rückgabe des Passes brauchen Zeit, und vor den Sommerferien sind die Termine knapp. In dieselben Wochen gehört die reisemedizinische Beratung, damit mehrteilige Impfungen noch rechtzeitig abgeschlossen werden können.
Vier Wochen vorher werden die Unterkünfte festgemacht, zumindest für die ersten Nächte und für Orte mit wenig Auswahl. Zugtickets folgen später. Die Bahn schaltet den Verkauf über die offizielle Plattform 12306 erst in einem Vorverkaufszeitraum frei, der deutlich kürzer ist als bei der Deutschen Bahn; wer die wichtigsten Strecken kennt, bucht, sobald der Verkauf öffnet. Gebucht wird mit dem Reisepass, der im Bahnhof dann auch als Fahrkarte dient. Wie das im Einzelnen abläuft, erklärt die Anleitung zu Zugtickets über 12306.
Zwei Wochen vor dem Abflug ist das Smartphone an der Reihe: Bezahl-Apps installieren, Karte hinterlegen, Identitätsprüfung abschließen, Datenzugang klären. Dazu kommen die Apps für Karten, Taxis und Übersetzung.
In der letzten Woche bleiben die Kleinigkeiten, die vor Ort am meisten Ärger sparen. Das chinesische Sprachpaket der Übersetzungs-App herunterladen, die Adresse des ersten Hotels in chinesischen Schriftzeichen als Bildschirmfoto speichern, einen Adapter einpacken und eine kleine Reserve in Yuan besorgen oder zumindest wissen, an welchem Automaten am Flughafen man sie abhebt. Mit der Hoteladresse auf dem Display ist die erste Taxifahrt nach einem Langstreckenflug eine Sache von Sekunden statt eine Pantomime.
Reise nach China: was vor allem anderen geklärt wird
Für deutsche Staatsangehörige mit gewöhnlichem Reisepass gilt eine befristete Visumfreiheit für kürzere Aufenthalte zu Tourismus, Geschäftsreisen und Besuchen. Das hat die Planung einer Reise nach China deutlich vereinfacht, denn der früher übliche Gang zum Visazentrum entfällt für die meisten Urlauber. Die aktuell geltende Frist und die genauen Bedingungen stehen im Kasten, mit dem Datum der letzten Prüfung und der Quelle.
Die Visumfreiheit hat Grenzen. Wer länger bleiben möchte als die erlaubte Frist, in China arbeitet, dort studiert oder als Journalist einreist, braucht weiterhin ein Visum der passenden Kategorie. Das gilt auch für Reisende mit Dienstpass oder vorläufigem Reisepass. Welche Kategorie wann greift und wie ein Antrag aufgebaut ist, erklärt die Seite zum China Visum. Wer China nur als Zwischenstation auf dem Weg in ein Drittland nutzt, etwa auf einem Flug von Frankfurt über Shanghai nach Seoul, kann unter Umständen den visumfreien Transit nutzen, der eigenen Regeln folgt.
Den Reisepass sofort prüfen, wenn die Idee einer Reise konkret wird: Ablaufdatum, Zustand, freie Seiten. Ein beschädigter Pass, bei dem sich die Datenseite ablöst, kann an der Grenze Probleme machen. Kinder brauchen einen eigenen Pass. Und wer neben der deutschen auch die chinesische Staatsangehörigkeit hat oder hatte, sollte die Lage vorab gesondert klären, denn China erkennt eine doppelte Staatsangehörigkeit nicht an.
Zwei Ziele haben ohnehin eigene Regeln. Hongkong und Macau kontrollieren ihre Grenzen selbst; wer vom Festland dorthin fährt, verlässt formal China und reist bei der Rückkehr neu ein. Tibet wiederum ist nur mit einer zusätzlichen Genehmigung erreichbar, die über lizenzierte Agenturen beantragt wird. Individuelles Reisen ohne organisierte Begleitung ist dort nicht vorgesehen.
Das Auswärtige Amt veröffentlicht für China Reise- und Sicherheitshinweise, die vor der Buchung und kurz vor dem Abflug noch einmal gelesen werden sollten, weil sie sich ändern können. Sie enthalten neben den Einreiseregeln auch Hinweise zu Regionen mit Einschränkungen, zu Naturgefahren und zum Umgang mit Behörden. Wie diese Hinweise einzuordnen sind und was sie für eine gewöhnliche Urlaubsreise bedeuten, steht auf der Seite zu Sicherheit und Reisehinweisen.
Das Smartphone als Geldbörse: Bezahlen im China Urlaub
In Chengdu kauft man die Teigtaschen am Straßenstand, das Metro-Ticket und den Eintritt in den Park mit demselben QR-Code. Bezahlt wird fast überall mit Alipay oder WeChat Pay, den beiden großen Bezahl-Apps des Landes. Die New York Times überschrieb schon 2020 einen Bericht über dieses System mit dem Satz „Don’t Even Try Paying Cash in China“. Das stimmt nicht ganz, denn der Yuan in Scheinen ist gesetzliches Zahlungsmittel, und die Zentralbank hat Händler wiederholt angewiesen, Bargeld nicht abzulehnen. Im Alltag ist Bargeld trotzdem umständlich, weil viele kleine Läden kaum Wechselgeld vorrätig haben.
Für einen China Urlaub heißt das: Eine der beiden Apps, besser beide, vor der Abreise einrichten und eine deutsche Visa- oder Mastercard hinterlegen. Das kostet etwas Geduld, gelingt aber zu Hause deutlich entspannter als in der Ankunftshalle. Beide Apps verlangen eine Bestätigung per SMS an die hinterlegte Telefonnummer; wer die deutsche Nummer in China nicht erreichbar hat, kommt bei einer späteren Sicherheitsabfrage nicht weiter. Welche Gebühren anfallen, wie die Karte hinterlegt wird und wo die Grenzen liegen, steht im Ratgeber zum Bezahlen in China.
Kreditkarten am Terminal funktionieren in internationalen Hotels, an Flughäfen und in großen Kaufhäusern. Geldautomaten der großen chinesischen Banken geben mit Visa- und Mastercard Yuan aus. Eine kleine Reserve an Scheinen gehört dennoch ins Portemonnaie, für den Fall, dass das Handy leer ist oder eine App die Zahlung ablehnt.
Das zweite Thema am Smartphone ist der Internetzugang. Über chinesische Netze sind Google, Gmail, Google Maps, WhatsApp, Instagram und viele westliche Nachrichtenseiten nicht erreichbar. Mit dem Roaming der deutschen SIM-Karte oder mit vielen Reise-eSIMs läuft der Datenverkehr dagegen über Netze außerhalb Chinas, dann funktionieren diese Dienste meist. Wie sich Roaming, eSIM und lokale SIM-Karte unterscheiden und welche chinesischen Apps vor Ort den Alltag erleichtern, fasst die Seite zu Internet und Apps in China zusammen. Amap für Karten, Didi für Taxis und die App der Bahn für Zugtickets gehören auf jedes Telefon, noch bevor der Koffer gepackt ist.
Reisezeit: wann sich Urlaub in China lohnt
China reicht von der Taiga an der russischen Grenze bis zu den Palmenstränden von Hainan, und entsprechend gibt es keine Reisezeit, die für das ganze Land gilt. Für die klassische erste Route mit Peking, Xi’an und Shanghai sind Frühling und Herbst am angenehmsten: April und Mai, September und Oktober. Der Winter im Norden ist kalt und sehr trocken, der Sommer heiß, und im Juli fällt in Peking der meiste Regen des Jahres. Wer Hitze schlecht verträgt, sollte Urlaub in China nicht in den August legen, zumindest nicht im Tiefland zwischen Peking und Guangzhou.
| Region | angenehme Monate | Besonderheit |
|---|---|---|
| Peking und Norden | April–Mai, September–Oktober | kalter, trockener Winter; Regen im Hochsommer |
| Shanghai und Jangtse-Delta | April–Mai, Oktober–November | Pflaumenregen im Frühsommer, schwüler Juli und August |
| Guilin und Südchina | Oktober–November | viel Regen im Frühjahr und Frühsommer |
| Yunnan (Kunming, Dali, Lijiang) | fast ganzjährig | Regenzeit im Sommer, sonst mild |
| Sichuan (Chengdu) | Frühjahr und Herbst | oft bedeckt, im Sommer schwül |
| Hongkong und Macau | Oktober bis Dezember | Taifungefahr im Sommer und Frühherbst |
Genauso wichtig wie das Wetter sind die Feiertage. Um das Frühlingsfest herum findet die größte Reisebewegung der Welt statt, wenn Hunderte Millionen Menschen zu ihren Familien fahren; Züge sind ausgebucht, viele kleine Geschäfte und Restaurants schließen für ein paar Tage. Ähnlich voll wird es in der Woche um den Nationalfeiertag Anfang Oktober, der sogenannten Goldenen Woche. Die Große Mauer bei Badaling ist dann ein Gedränge, das keinen Spaß macht. Für diese Zeit lohnt sich eher ein ruhiger Mauerabschnitt oder ein Tag in einem Museum.
Welche Region in welchem Monat passt, zeigt der Planer oben auf dieser Seite. Die ausführlichen Klimadaten und Empfehlungen je Landesteil stehen unter Klima und Reisezeit in China. Wann die beweglichen Feste nach dem Mondkalender liegen, rechnet der Festkalender für das laufende und das nächste Jahr aus.
Wer im Frühjahr oder Herbst durch mehrere Klimazonen reist, packt nach dem Zwiebelprinzip. Ein Morgen in Peking kann im Oktober frisch sein, während in Guilin am selben Tag noch Sommer herrscht. Im Hochland von Yunnan wird es abends deutlich kühler als in den Städten im Osten, und in klimatisierten Zügen und Museen ist eine leichte Jacke auch im Juli kein Fehler. Was je nach Saison und Region ins Gepäck gehört, steht auf der Seite zur Kleidung für China.
Route und Regionen: China reisen, ohne sich zu übernehmen
Die meisten Erstreisenden unterschätzen die Entfernungen. Von Peking nach Kunming sind es mit dem Flugzeug gut drei Stunden, fast so weit wie von Frankfurt nach Lissabon. Wer China reisen möchte, ohne die Hälfte der Zeit in Zügen und Flughäfen zu verbringen, plant für zwei Wochen besser drei oder vier Stationen als sieben. Das dichte Netz der Hochgeschwindigkeitszüge macht die Strecken im Osten des Landes schnell: Zwischen Peking und Shanghai fahren die schnellsten Züge gut vier Stunden, von Stadtbahnhof zu Stadtbahnhof.
| Station | Schwerpunkt | Ausführlich |
|---|---|---|
| Peking | Kaiserpalast, Himmelstempel, Große Mauer | Peking-Reiseführer |
| Xi’an | Terrakotta-Armee, Stadtmauer, Seidenstraße | Xi’an und Terrakotta-Armee |
| Shanghai | Bund, Altstadt, Wasserstädte im Umland | Shanghai |
| Guilin und Yangshuo | Karstberge, Li-Fluss | Guilin und Yangshuo |
| Yunnan | Kunming, Dali, Lijiang, Tigersprungschlucht | Yunnan |
| Chengdu | Pandas, Teehäuser, Sichuan-Küche | Chengdu und die Pandas |
| Hongkong und Macau | eigene Einreise, eigene Währung | Hongkong und Macau |
Eine erste Reise nach China führt fast immer über Peking. Die Stadt hat mehr, als in drei Tage passt, und Erfahrungsberichte anderer Reisender zu Vierteln, Hutongs und Sehenswürdigkeiten in Peking sammelt Tripadvisor. Für die Große Mauer lohnt sich ein Abschnitt abseits von Badaling; Mutianyu ist restauriert und trotzdem weniger überlaufen. Von Peking aus geht es per Zug nach Xi’an, weiter nach Shanghai, und wer Zeit hat, fliegt von dort in den Süden nach Guilin.
Wer nach einer ersten Reise ein zweites Mal durch China reisen möchte, wählt oft den Westen als Alternative zur Städteroute. Yunnan und Sichuan verbinden Altstädte, Berge und eine Küche, die mit dem Chinarestaurant in Deutschland wenig gemein hat. Wer beides kombinieren möchte, findet in der Übersicht über Chinas Regionen die großen Landesteile mit ihren Schwerpunkten, und die Beispielroute für eine Rundreise in 14 Tagen zeigt, wie eine realistische Etappenfolge aussieht.
Ein Nebenweg, der oft vergessen wird: der Jangtse. Zwischen Chongqing und Yichang fahren Flusskreuzfahrtschiffe durch die Drei Schluchten, deren Landschaft sich seit dem Bau des Drei-Schluchten-Damms stark verändert hat. Die Berge sind geblieben, der Wasserspiegel liegt deutlich höher als früher, manche Orte am Ufer wurden umgesiedelt. Wer diese Strecke erwägt, sollte wissen, dass die Fahrt mehrere Tage dauert und eher ruhig als spektakulär ist. Die Einzelheiten stehen auf der Seite zur Yangtze-Kreuzfahrt.
Ankommen und die ersten Tage vor Ort
Nach der Passkontrolle beginnt der praktische Teil. Das Hotel meldet ausländische Gäste bei der Polizei an; dafür wird beim Einchecken der Reisepass gescannt. Wer privat bei Bekannten übernachtet, muss sich selbst zeitnah bei der örtlichen Polizeistation registrieren. Nicht jede kleine Unterkunft ist für ausländische Gäste eingerichtet, deshalb beim Buchen darauf achten, dass die Aufnahme von Ausländern ausdrücklich möglich ist. Worauf bei der Wahl der Unterkunft sonst zu achten ist, steht im Beitrag zum Hotelzimmer in China.
Der erste Abend wird oft vom Jetlag bestimmt. China hat trotz seiner Ausdehnung nur eine einzige Zeitzone, weshalb es im äußersten Westen des Landes erst spät hell wird. Die Zeitverschiebung zu Deutschland und die Frage nach Steckdose und Adapter behandelt die Seite zu Strom und Zeitverschiebung. Kurz gesagt: Der deutsche Schukostecker passt nicht, ein Adapter muss mit.
In der Stadt selbst ist die Metro das schnellste Verkehrsmittel. In den großen Städten sind die Stationen zweisprachig beschildert, und Durchsagen gibt es auf Chinesisch und Englisch. Vor jedem Zugang steht eine Sicherheitskontrolle mit Durchleuchtung der Taschen, auch für kleine Rucksäcke. Taxis werden über Didi bestellt, das auch als Mini-Programm in Alipay läuft und die Zieladresse auf Chinesisch an den Fahrer übermittelt. Das ist ein echter Vorteil, denn Taxifahrer sprechen selten Englisch.
Eine Kleinigkeit, die fast alle Neuankömmlinge überrascht: In einfachen Restaurants und auf öffentlichen Toiletten gibt es oft weder Servietten noch Papier. Ein Päckchen Taschentücher gehört in jede Tasche. Mehr solcher Alltagsbeobachtungen sammelt der Beitrag über Sprache, Internet und Servietten.
Sprache, Essen und Alltag
Englisch hilft in internationalen Hotels, an Flughäfen und in touristischen Vierteln der großen Städte. Außerhalb davon wird es schnell knapp. Die wichtigste Hilfe ist deshalb eine Übersetzungs-App. Die Google-App für Übersetzungen übersetzt gesprochene Sätze und mit der Kamera auch Speisekarten und Schilder. Weil Google-Dienste über chinesische Netze nicht erreichbar sind, das chinesische Sprachpaket vor der Abreise für die Offline-Nutzung herunterladen. Chinesische Übersetzer-Apps funktionieren vor Ort ohne Umweg, sind aber oft nur auf Chinesisch und Englisch eingestellt.
Eine Randbemerkung zu den Namen, weil sie bei der Planung ständig auftaucht: Auf Buchungsseiten und Anzeigetafeln steht Beijing, im Deutschen heißt die Stadt weiter Peking. Die deutsche Form stammt aus einer älteren Umschrift, die lange vor der heute gültigen Pinyin-Umschrift entstand; Pinyin wurde in der Volksrepublik Ende der 1950er-Jahre eingeführt und ist seitdem die offizielle lateinische Schreibweise. Überlebt hat die alte Form auch im Flughafencode PEK. Ähnlich geht es mit Kanton und Guangzhou oder mit Nanking und Nanjing. Für die Suche in Karten-Apps und auf Zugtafeln zählt immer die Pinyin-Form, und die Aussprache weicht oft stark vom Schriftbild ab. Wer ein Ziel nennt, zeigt es deshalb besser auf dem Display, in Schriftzeichen.
Beim Essen lohnt sich Neugier. Die Küche in China ist so vielfältig, dass Reisende zwischen Peking und Chengdu kaum ein Gericht zweimal sehen müssen: Pekingente und Nudeln im Norden, Dim Sum in Guangzhou und Hongkong, der betäubende Sichuanpfeffer in Chengdu und Chongqing. Wie die regionalen Küchen sich unterscheiden und was auf den Speisekarten steht, erklären die Seiten zum chinesischen Essen und zur kulinarischen Vielfalt Chinas. Gegessen wird gemeinsam, die Gerichte stehen in der Mitte, und wer einlädt, bezahlt für alle.
Die meisten Irritationen entstehen nicht am Tisch, sondern im Gedränge. Anstehen folgt in China anderen Regeln, lautes Sprechen am Telefon ist normal, und Fotos von Ausländern werden gern ohne Nachfrage gemacht. Wer darauf vorbereitet ist, nimmt es gelassener. Die Seite über den Alltag in China und der Beitrag über den Kulturschock in China behandeln diese Themen ausführlich, von Tischsitten bis zum Umgang mit Hocktoiletten.
China Reise Tipps für Sonderfälle: Gesundheit, Feste, Spiele
Die letzten China Reise Tipps gelten Fällen, an die kaum jemand zuerst denkt. Für die Einreise direkt aus Deutschland sind keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden der übliche Standardschutz und je nach Reiseart weitere Impfungen, über die eine reisemedizinische Beratung rechtzeitig vor der Abreise Auskunft gibt. In den Städten sind Apotheken leicht zu finden, doch viele gewohnte Präparate heißen anders oder sind nicht erhältlich. Eine kleine Reiseapotheke mit den eigenen Medikamenten und dem Beipackzettel spart Suchen. Die Einzelheiten stehen auf der Seite zur Gesundheit in China.
Die großen Feste prägen nicht nur den Reiseverkehr. Das Laternenfest zum Ende der Neujahrszeit, das Qingming-Fest im Frühling und das Mondfest im Herbst sind Gelegenheiten, bei denen Reisende ein Stück Alltagskultur sehen, das sonst verborgen bleibt: Familien beim Gräberbesuch, Mondkuchen in jeder Bäckerei, Laternen in den Parks. Wann die Feste liegen, zeigt der Festkalender.
Auch die Spiele gehören zur Alltagskultur. In jedem Park in Peking sitzen am Nachmittag ältere Männer beim Xiangqi, dem chinesischen Schach, und in vielen Wohnvierteln klappern die Mahjong-Steine bis in die Nacht. Mahjong, Pai Gow und Sic Bo stammen aus China und haben es bis in die Kasinos der Welt geschafft; einen Überblick über chinesische Glücksspiele und ihre Regeln gibt besteonlinecasinos.com, und der Beitrag über beliebte Glücksspiele in China ordnet sie kulturell ein. Rechtlich ist die Lage eindeutig: Auf dem Festland ist das Spielen um Geld verboten, erlaubt sind nur die staatlichen Lotterien, und die einzige Region mit lizenzierten Kasinos ist Macau.
Mit Roulette haben diese Spiele wenig zu tun, auch wenn der Name es nahelegt. Was hinter der Variante mit dem Namen Chinese Roulette steckt, beschreibt der Beitrag zum chinesischen Roulette. Die Variante selbst kann bei onlinecasinosdeutschland.com ausprobiert werden; für eine Reise nach China ist sie ohne Bedeutung, denn wer in China um Geld spielt, verstößt gegen das Gesetz.
Wer zum Abschluss einer Reise noch nach Macau fährt, passiert eine eigene Grenzkontrolle und bezahlt dort mit Pataca. Hongkong-Dollar werden in Macau fast überall angenommen, das Wechselgeld kommt aber meist in Pataca zurück, und die lassen sich außerhalb von Macau kaum wieder tauschen. Die letzten Münzen also noch am Fährterminal ausgeben. Weitere praktische Hinweise dieser Art sammeln die China Reisetipps.
China Reise planen: Wochen vor dem Abflug
12–8 Wo.
- Route festlegen
- Reisezeit wählen
- Flüge buchen
8–6 Wo.
- Einreise prüfen
- ggf. Visum beantragen
- Impfberatung
4 Wo.
- Unterkünfte festmachen
- Zugstrecken notieren, bei Verkaufsstart buchen
2 Wo.
- Alipay und WeChat Pay
- Karte hinterlegen
- eSIM oder Roaming
1 Woche
- Sprachpaket offline laden
- Hoteladresse auf Chinesisch
- Adapter, kleine Reserve in Yuan
Abflug
Empfohlene Reihenfolge für eine Rundreise mit mehreren Städten
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FAQHäufige Fragen
Braucht man für eine China Reise ein Visum?
Deutsche Staatsangehörige mit gewöhnlichem Reisepass können für kürzere touristische Aufenthalte derzeit visumfrei einreisen. Wer länger bleibt, arbeitet, studiert oder mit Dienstpass reist, braucht ein Visum. Frist, Bedingungen und Quelle stehen auf der Seite China Visum.
Wie viel Vorlauf braucht die Planung einer Reise nach China?
Für eine Rundreise mit mehreren Städten sind acht bis zwölf Wochen angenehm: genug Zeit für Flüge, Zugverbindungen und Unterkünfte, für eine Impfberatung und, falls nötig, für einen Visumantrag. Apps und Zahlungskarte werden in den letzten zwei Wochen eingerichtet und getestet.
Kann man im China Urlaub mit Kreditkarte bezahlen?
Direkt am Terminal nur in größeren Hotels, an Flughäfen und in großen Geschäften. Im Alltag wird mit Alipay oder WeChat Pay bezahlt, in denen sich eine deutsche Visa- oder Mastercard hinterlegen lässt. Bargeld in Yuan gehört als Reserve trotzdem ins Gepäck.
Welche Reisezeit ist für eine erste China Reise am besten?
Für die klassische Route Peking, Xi'an, Shanghai sind April bis Mai und September bis Oktober am angenehmsten. Die Woche um den Nationalfeiertag Anfang Oktober und die Wochen um das Frühlingsfest sollten Erstreisende meiden, weil dann halb China unterwegs ist.
Funktionieren Google, WhatsApp und Google Maps in China?
Über ein chinesisches Netz nicht. Mit Roaming der deutschen SIM-Karte oder vielen Reise-eSIMs läuft der Datenverkehr über Netze außerhalb Chinas, dann sind diese Dienste meist erreichbar. Für Karten und Taxis vor Ort sind Amap und Didi ohnehin die praktischere Wahl.
Sind China Reisen ohne Reiseveranstalter möglich?
Ja. Hochgeschwindigkeitszüge, Metro, Taxi-Apps und Übersetzungs-Apps machen individuelles Reisen in den großen Städten gut machbar. Eine Ausnahme ist Tibet: Dort ist eine gesonderte Genehmigung nötig, die nur über lizenzierte Agenturen erteilt wird.